Wölfe – Wieder Zuhause in Hessen: NABU unterstützt Rückkehr des Beutegreifers

Wetzlar(pm). Zum Tag des Wolfes am 30. April zieht der Landesvorsitzende des NABU Hessen, Gerhard Eppler, eine kurze Bilanz zur RĂĽckkehr des seltenen Beutegreifers. „Hessen hat derzeit sieben, teilweise grenzĂĽberschreitende Wolfsterritorien mit insgesamt 10 sesshaften Tieren, darunter ein Rudel mit derzeit drei bestätigten Welpen nahe RĂĽdesheim im Rheingau“. Die RĂĽckkehr des einst ausgerotteten Wolfes sei einer der größten Erfolge des Naturschutzes und stelle fĂĽr die hessische Tierwelt eine groĂźe Bereicherung dar. „Wir erteilen der Debatte um die Regulierung des Wolfsbestandes in Hessen eine klare Absage“, betont Eppler. „Wölfe gehören nach wie…

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Uni Gießen erforscht Verhalten der Wölfe im WildtierPark Edersee

Forschungsprojekt „Lupus REPEL“ untersucht Verfahren zum Schutz von Weidetieren Edertal-Hemfurth(pm). Seit, Dienstag, 5. April, wird der freie Blick auf die Wolfsgehege im WildtierPark Edersee teilweise durch Bauzäune fĂĽr einen Zeitraum von etwa sechs Wochen beeinträchtigt. Grund dafĂĽr ist ein Forschungsprojekt der Justus-Liebig-Universität GieĂźen: Unter dem Titel „Lupus REPEL“ suchen die Forscherinnen und Forscher nach praxisorientierten und innovativen Ergänzungen oder gar Alternativen, um Weidetiere vor freilebenden Wölfen zu schĂĽtzen. „Die RĂĽckkehr und Wiederansiedlung des Wolfes ist zwar ein naturschutzfachlicher Erfolg, stellt aber auch eine groĂźe Herausforderung fĂĽr die Weidetierhaltung dar. Deshalb…

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Weidetierschutz-Richtlinie in Kraft – Förderanträge ab Oktober

Hessen unterstĂĽtzt bei der Anschaffung und Unterhaltung von Zäunen und HerdenschutzhundenWiesbaden(pm). „Der Wolf ist nach Hessen zurĂĽckgekehrt. Die mit der RĂĽckkehr verbundenen BefĂĽrchtungen vieler Tierhalter haben sich bislang nicht erfĂĽllt. Wir wollen weiter alles dafĂĽr tun, damit das auch in Zukunft so bleibt und bauen deshalb unsere Förderangebote zum Weidetierschutz weiter aus“, erklärte die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz in Wiesbaden. Der ĂĽberwiegende Teil von Nutztierrissen, der auf Wölfe zurĂĽckgefĂĽhrt werden kann, entsteht bei Schafen und Ziegen. Deshalb ist der Fokus der Förderung auf diese Tierarten ausgerichtet. Neben dem sogenannten Grundschutz,…

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Wolfspolitik: Kaum Hoffnung in Sicht

Alheim(pm). Wiebke Knell, FDP-Landtagsabgeordnete aus dem Schwalm-Eder-Kreis und jagd- und landwirtschaftspolitische Sprecherin, hat sich auf Anregung des FDP-Ortsverbandes Alheim und Vorsitzendem Aribert Kirch mit dem örtlichen Jagdpächter Jens Obach, Ortslandwirt Thomas Weitzel und Schäfer Norbert Mark zum Erfahrungsaustausch in Sachen „Wolf“ getroffen. Alheim liegt im Siedlungsgebiet der sogenannten Stölzinger Wölfin, die als in Hessen ansässig gilt. Anlass war ein gerissenes Schaf aus der Herde von Norbert Mark, welches keine 200 Meter von der Wohnbebauung Alheims getötet wurde. Obach kritisierte die lange Bearbeitungsdauer in Zusammenhang mit den Rissuntersuchungen. Obwohl die Rissweise…

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Kreisvolkshochschule: Direktor Harald Schulz feierlich in den Ruhestand verabschiedet

Waldeck-Frankenberg(pm). Seit dem 1. Juni 1990 war er fĂĽr die Kreisvolkshochschule Waldeck-Frankenberg tätig, anfangsals freier Dozent, später leitete er die Geschicke des Kreisverbandes fĂĽr Erwachsenenbildung als Direktor. Nun hat Harald Schulz seinen verantwortungsvollen Posten mit Erreichen der Regelaltersgrenze an seinen Nachfolger Manuel Wolf ĂĽbergeben. Landrat Dr.Reinhard Kubat und Kreisbeigeordnete Hannelore Behle als Dezernentin fĂĽr Erwachsenenbildung dankten Harald Schulz in einer pandemiekonformen kleinen Feierstunde fĂĽr sein jahrzehntelanges Wirken und verabschiedeten ihn in den Ruhestand. Das kaufmännische Arbeits- und Trainingszentrum war viele Jahre lang die Hauptwirkungsstätte von Harald Schulz als Mitarbeiter der…

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