Bürgermeisterkandidat Kieweg: Aktiv gegen Leerstand vorgehen

Korbach(pm). Intensiv setzte sich Bürgermeisterkandidat Stefan Kieweg in den letzten Wochen und Monaten mit der Situation der leerstehenden Innenstadtimmobilien in Korbach auseinander. In Gesprächen mit Korbacher Geschäftsleuten sowie Bürgerinnen und Bürgern wurde dieses Thema immer wieder angesprochen. Kieweg lobt dabei die zahlreichen Aktivitäten, die die Stadt Korbach durch das Landesprogramm “Innenstadt Offensive“ umsetzen konnte. Doch hier darf nach dem Ende des Förderprogramms Ende 2024 durch das Land kein Schlussstrich gezogen werden. „Es gehe darum, sich intensiv mit der Situation in unserer schönen Fachwerkstadt auseinanderzusetzen,“ so Kieweg. Dabei haben ihn Ansätze wie sie etwa in der Stadt Marburg unter dem Konzeptnamen „FreiRAUM Marburg“ umgesetzt wurden, ebenso inspiriert wie die Ideen aus Eschwege Lösungen für den Leerstand durch eine Zwischen – und Umnutzung von Immobilen, zum Beispiel durch so genannte Pop-up-Stores zu finden.


Kieweg kann sich sehr gut vorstellen, dass etwa Vereine oder andere gesellschaftliche Gruppen entsprechende Geschäftsräume als Zwischenmieter nutzen könnten, um auf Ihr Angebot hinzuweisen. Entsprechende Anfragen wurden schon geäußert.  Doch das ist zur Zeit nur eine Idee des Bürgermeisterkandidaten für eine Attraktivierung der Innenstadt, die es zu besprechen gilt. „Mehr als ein Versuch ist es mir wert, nochmals das Thema der einheitlicheren Möblierung im Außenbereich der Gastronomie anzudiskutieren. Mir ist völlig klar, dass dies nicht ohne eine finanzielle Beteiligung der Stadt gehen wird, doch hier soll gemeinsam mit der Hanse und allen betroffenen „Gastgebern“ an einem Konzept gearbeitet werden, so Kieweg und weiter: „So könnten wir das Erscheinungsbild unserer schönen Stadt deutlich aufwerten“. Beispiele aus anderen Städten und die dort gefundenen Lösungen will er heranziehen und bewerten. Dabei denkt er nicht etwa nur an einheitliche Schirme und oder Zelte oder auch eine gewisse einheitliche Bestuhlung, sondern gerade mit Blick auf die Sanierung der Fußgängerzone im Bereich der Professor-Bier-Straße vielleicht an die ein oder andere interessante Fläche mit Aufenthaltsqualität“.


„Immer wieder“, so Kieweg,“ höre ich den Wunsch aus der Korbacher Bevölkerung den Wochenmarkt am Samstag zu beleben oder auch über eine Verlagerung an einen anderen Ort nachzudenken. Auch diese Überlegungen möchte ich mit möglichem Beschickern und Direktvermarktern aus dem Umland aufgreifen. Sicherlich werden wir nicht an die Wochenmärkte der größeren Städte wie etwa Paderborn herankommen, aber „etwas mehr“ darf es schon sein“. Kieweg freut sich auf den weiteren Austausch mit den Korbacherinnen und Korbachern zu diesem Thema – sei es bei den Hausbesuchen oder den Besuchen der Korbacher Geschäftswelt.

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