Frankenberg(od). Mitglieder des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen in Frankenberg haben das Anrufsammeltaxi (AST) in der Kernstadt Frankenberg einem Praxistest unterzogen und bewerten das System trotz kleiner Mängel als erfolgreich. Auf den Artikel gab es auch einige Reaktionen auf Facebook.
Kommentar auf Facebook: Und den homophoben, frauenverachtenden Ausländerhasser auch testen. Also den, der selbst zugibt ne Klatsche zu haben und eigentlich nicht fahren zu dürfen. Die BKW interessiert es nicht.
Kommentar auf Facebook: Schon mehrmals gut gefahren worden. Einmal musste ich einen Fahrer direkt bei Fahrbeginn darauf hinweisen, dass er für mich gefühlt zu schnell fährt in dieser Straße innerhalb des Stadtgebiet. Sein Tacho zeigte dann auch ganz deutlich über 70 km innerhalb einer 50 km Zone an. Ich sehe aber auch immer wieder Busfahrer am Bahnhof mit einem Affenzahn durchbrausen…
Kommentar auf Facebook: Unbedingt den Fahrer testen, der ständig liegend fährt und den Sitz soweit zurück stellt dass man dahinter keinen Platz mehr findet, Der übrigens immer fährt wie eine gesenkte S…!!!EDR hat die EWF um eine Stellungnahme gebeten.
EWF Pressesprecher Axel Voigt:“ Wenn Fahrpläne an einzelnen Haltestellen veraltet sind, dann werden diese selbstverständlich ausgetauscht. Gleichzeitig ist es aber sehr erfreulich, dass die besonders freundliche Servicequalität unserer Mobilitätsvermittlung und die Pünktlichkeit der Fahrer hervorgehoben wird. Die auf Facebook verfassten Beschwerden über zu hohe Geschwindigkeiten und Fehlverhalten eines Fahrers im AST-Verkehr nehmen wir sehr ernst. Wir geben diese an das beauftragte Verkehrsunternehmen weiter, mit der Bitte, die Vorwürfe genau zu prüfen. Sollten sich diese erhärten lassen, werden weitere Gespräche mit der einzelnen Personen folgen, um ein solches Fehlverhalten zu unterbinden. Wir möchten betonen, dass zu schnelles Fahren sowie homophobe, frauenverachtende und andere diskriminierende Aussagen nicht akzeptabel sind. Das hat im ÖPNV keinen Platz. Unsere Erfahrung ist, dass sich viele Fahrerinnen und Fahrer für einen positiven und freundlichen Umgang miteinander einsetzen. Gerade im ÖPNV kommt es sehr darauf an, während einer gemeinsamen Fahrt einen guten und hilfsbereiten Umgang zu pflegen. Alle Fahrer sind verpflichtet, sich genauso wie alle anderen Verkehrsteilnehmer an die Straßenverkehrsordnung zu halten. Die Sicherheit im Straßenverkehr und die Sicherheit der Fahrgäste hat höchste Priorität. Das gilt auch dann, wenn es aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen zu Verspätungen im Fahrplan kommt. Alle Fahrer müssen jährlich an Sicherheitsunterweisungen teilnehmen und sich damit auseinandersetzen, wie sie für Sicherheit sorgen. Für Busfahrer gelten darüber hinaus noch strengere Vorgaben zur Weiterbildung, die vor allem Themen der Fahrgast- und Betriebssicherheit umfasst.“

