Wiesbaden/Waldeck-Frankenberg(pm). Am Dienstag den 10. Dezember folgte die Wirtschaftsförderung Waldeck-Frankenberg, vertreten durch Dimitrij Schmalz, der Einladung der Hessen Trade & Invest und dessen Geschäftsführer Dr. Rainer Waldschmidt zu einem Roundtable mit Schwerpunkt Kasachstan. Die Veranstaltung „Kasachstan – Hessen. Maschinenbau“ diente dazu, die Teilnahme der deutschen Wirtschaft an der Internationalen Maschinenbaumesse im April 2026 in Astana sowie die Vertiefung der wirtschaftlichen Partnerschaften zu erörtern.
In Wiesbaden traf Schmalz den kasachischen Generalkonsul Taubaldy Umbetbayev sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter des Konsulats, hessischer Unternehmen und Institutionen. Auch der Wirtschaftsberater der Botschaft Kasachstans in Berlin, Mirzhan Baimakhanov, gehörte zu den Hauptrednern und betonte – ebenso wie Umbetbayev – die Stabilität Kasachstans als Industrie- und Investitionspartner Deutschlands.
Institutionen wie die AHK Zentralasien, die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH sowie der VDMA stellten erfolgreiche Beispiele und Unterstützungsangebote für internationale Aktivitäten vor. Marck Wengrzik (AKA) erläuterte Finanzierungsmechanismen für Exportprojekte, Eduard Kinsbruner (AHK) schilderte die aktuelle Marktsituation, und Monika Hollacher (VDMA) hob das starke Wachstum des kasachstanischen Maschinenbausektors hervor. Zudem präsentierte die SIEMAG TECBERG Group erfolgreiche Unternehmensaktivitäten in der Region. Auch die bevorstehende Machinery Fair Kazakhstan im April 2026 wurde vorgestellt. Der Austausch zeigte klare Perspektiven für Unternehmen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Als Ergebnis wurde eine Einladung zu einer Delegationsreise im Rahmen der Company Mission ausgesprochen, für die sich erste Unternehmen aus dem Landkreis bereits angemeldet haben. Kasachstan gilt als wirtschaftlicher Anker im C5-plus-1-Verbund und vereint rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung Zentralasiens. Die Lage zwischen China, Russland und dem Kaspischen Meer macht das Land zum Kern der transkaspischen Route nach Europa. Mit einem Wachstum von rund fünf Prozent im Jahr 2024 und ähnlich positiven Erwartungen für 2025 bestätigt sich das Land als Markt mit hoher Investitionsattraktivität und vielfältigen Chancen – insbesondere im Maschinenbau, aber auch in Bereichen wie Landwirtschaft, Wassertechnologien und Rohstofferschließung.





