AFK-Vorstand bestätigt: Erste Mitgliederversammlung nach vierjähriger Pause in Präsenz

Frankenberg/Eder(pm). Nach vierjähriger pandemiebedingter Pause fand die Mitgliederversammlung in diesem Jahr wieder in Präsenz statt. Einstimmig wurde Klaus Cronau (Geschäftsführer FingerHaus GmbH) zum Vorsitzenden des Arbeitskreises für Kommunalfragen Frankenberg/Eder wiedergewählt. Auch den stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Markus Pfuhl (CDO Viessmann SE) wählten die AFK-Mitglieder einstimmig für eine weitere Amtszeit. Der Vorstand wurde in seinem Amt bestätigt und setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Klaus Cronau, FingerHaus GmbH
Stellvertretender Vorsitzender: Dr. Markus Pfuhl, Viessmann Werke GmbH & Co. KG
Vorstände: Harald Böhl, CNC-Dreh- und Frästechnik
Wolfram Klawe, G. Klawe GmbH
Karl-Heinz Schleiter
Ulrike Steiner, CENA Kunststoff GmbH
André Kreisz, Eitzenhöfer GmbH & Co. KG


Auch Claudia Wagener-Neef und Bernd Strieder traten als Rechnungsprüfer zur Wiederwahl an und wurden wiedergewählt.

AFK Frankenberg/Eder meisterte Herausforderungen und setzt sich für regionale Anliegen ein

Der Vorsitzende Klaus Cronau bedankte sich bei Achim Schnyder, der nach 20 Jahren als Geschäftsführer des AFK in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist.
In seiner Rede ging der Vorsitzende Klaus Cronau auf aktuelle und zurückliegende Herausforderungen wie die Corona-Krise, Ukrainekrieg, die Transformation zu
CO2-Neutralität und den Fachkräftemangel ein. Es wurde dargelegt, wie wichtig das Engagement des AFK ist, um die Region als attraktiven Unternehmensstandort auch in schwierigen Zeiten zu erhalten und weiterzuentwickeln.


Zudem ging Klaus Cronau auf zahlreiche Aktivitäten des Vereins ein. Pandemisch bedingt konnten Unternehmensbesichtigungen erst im Jahr 2022 wieder aufgenommen werden. So war man beeindruckt von der Firma Thorwa Metalltechnik in Bottendorf. Klaus Cronau nannte das Unternehmen als Beispiel, wie aus einem Startup ein etabliertes Unternehmen wird, was sehr gute digitalisierte Prozesse vorweisen kann. Außerdem besuchte man die Firma Ante Holz in Bromskirchen, eines der großen Sägewerke in Deutschland.


Der Einsatz des AFK gilt unter anderem dem Ausbau der regionalen Infrastruktur. Dazu gehört der Ausbau der B252. “Die Ortsumgehung der B 252 schreitet im südlichen Teil planmäßig voran, was jeder augenscheinlich feststellen kann, jedoch ist dem Weiterbau der Ortsumgehung im Bereich Ernsthausen/Bottendorf höchste Priorität beizumessen. Auch die West/Ost-Achse, in Form der geplanten B508n, ist für die wirtschaftliche Entwicklung der Region mittel- und langfristig von immenser Bedeutung”, so der Vorsitzende.


Ein weiteres Thema, dass den AFK beschäftigt, ist der Neubau des Frankenberger Standortes der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). “Hier gibt es nun weiter
positive Tendenzen”, so der Vorsitzende Klaus Cronau. Stadt und Landkreis haben eine gemeinsame Arbeitsebene gefunden und sich auf den Standort „Parkhaus“ geeinigt, nach dem es doch unterschiedlichste Planungsansätze gab. Der Abriss des Parkhauses und ein Neubau, dessen Architektur noch über einen Wettbewerb
festgelegt wird, sind geplant. Auch in den nächsten Jahren liegt der Fokus auf der Entwicklung der Region als attraktiven Unternehmensstandort, dem Engagement für den Bildungs- und Hochschuleinrichtungen in und um Frankenberg sowie der Förderung von Nachhaltigkeitsprojekten z.B. in Zusammenarbeit mit dem Verein Klimaneutrales Waldeck Frankenberg e.V.

Hintergrund
Der Arbeitskreis der Wirtschaft für Kommunalfragen Frankenberg/Eder (AFK) wurde 1974 gegründet und hat aktuell 111 Mitglieder aus Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistung und freien Berufen. Zweck des Arbeitskreises ist die Vertretung und Durchsetzung lokaler und regionaler Belange der Wirtschaft. Er versteht sich als Sprachrohr für eine zukunftsorientierte Standort- und Strukturpolitik und ist die größte Vereinigung der freiwillig organisierten Wirtschaft in der Region. Seinen Mitgliedern bietet der Arbeitskreis eine offene Plattform für Information und politische Willensbildung. Dabei agiert er unabhängig, überparteilich und überkonfessionell.

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