Warten mit dem Heckenschnitt: NABU bittet um Rücksichtnahme auf Vögel

Wetzlar(nh). Der NABU Hessen bittet alle Gartenbesitzer, sich noch vier Wochen mit dem Hecken- und Strauchschnitt zu gedulden. Bis Ende Juli brüten viele Singvögel im Schutz des dichten Blattwerks. In guten Jahren bringen sie mehrmals Nachwuchs zur Welt. Durch Schnittmaßnahmen können sie so stark gestört werden, dass sie ihre Brut aufgeben. „Die Jungvögel von Amseln, Grünfinken, Grasmücken und Zaunkönigen sind nun flügge geworden. Wer jetzt seine Sträucher schneidet, riskiert den Nachwuchs der fröhlichen Sängerschar“, erläutert der NABU-Landesvorsitzende Gerhard Eppler. „Auch finden Beutegreifer die Nester mit den Jungvögeln viel einfacher, wenn…

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Bettelrufe am Wegesrand: Jungvögel am Boden sind nicht hilflos

Wetzlar(nh) Im Frühling kann man überall Jungvögel beobachten, die vermeintlich alleingelassen und hilflos im Gebüsch oder auf der Wiese hocken und laut rufen. Der NABU Hessen appelliert an Naturfreunde, die Jungtiere in Ruhe zu lassen und nicht gleich aufzunehmen. „Gefiederte Jungvögel sind nicht aus dem Nest gefallen und von ihren Eltern verlassen worden. Sie rufen nicht um Hilfe“, erklärt NABU-Vorsitzender Gerhard Eppler. Viele Jungvögel werden jetzt flügge und unternehmen mit dem Verlassen des Nestes ihre ersten oft noch unbeholfenen Flugversuche. Über ihren „Bettelruf“ nehmen sie dabei regelmäßig Kontakt zu den…

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Fledermauslehrpfad für Kinder: Neues Mitmachprojekt an der Jugendburg Hessenstein

  Vöhl-Ederbringhausen(nh). An sieben Stationen lädt der neue Fledermauslehrpfad im Wald an der Jugendburg Hessenstein Kinder und Jugendliche dazu ein, sich näher mit den Kobolden der Nacht zu befassen und mehr über ihre Lebenswelt zu erfahren. Der von der Naturschutzjugend Frankenberg konzipierte Pfad bietet neben Infotafeln auch ein Mitmachquiz an, das von den Heranwachsenden selbständig gelöst werden kann. „Wir möchten Schulklassen und Gruppen dazu ermuntern, die faszinierende Welt der Fledermäuse genauer zu erkunden. Die Infotafeln mit dem Fledermausquiz sind eine hervorragende Möglichkeit dazu“, erläuterte die Kreisbeigeordnete Hannelore Behle bei der…

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Naturschutzverbände begrüßen Naturwälder

Rechtliche Sicherung aber unzureichend – weitere Gebiete notwendig Wetzlar / Frankfurt(nh). Weitere Landeswälder werden nach einer neuen Entscheidung des hessischen Umweltministeriums aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen. Sie gelten nun als „Kernflächen“ und stehen fortan für Natur- und Artenschutz und der Bevölkerung für die Erholung zur Verfügung. Die nun erfolgte Erweiterung beträgt 5.800 Hektar, so dass die Holznutzung in Hessen nun auf drei Prozent der Waldfläche eingestellt wurde. Die Naturschutzorganisationen Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), WWF Deutschland, Greenpeace und…

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12. Nationalparkfest – Aus dem Dorf in die Wildnis

Vöhl-Schmittlotheim(nh). Das diesjährige Nationalparkfest wurde am vergangenen Sonntag, den 22. Mai, in Vöhl-Schmittlotheim gefeiert. Es war ein Fest für jedermann: Alt und Jung, Einheimischen und Urlaubsgästen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Unter dem Motto „Aus dem Dorf in die Wildnis“ wurde bereits zum zweiten Mal in einem der Nationalpark-Anrainerorte gefeiert.

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Zum Tag der biologische Vielfalt: NABU fordert sofortiges Verbot von Glyphosat in Gärten

Wetzlar(nh/od). Zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai fordert der NABU Hessen, den Einsatz des gefährlichen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat im Siedlungsbereich sofort zu verbieten. „In unseren Gärten und Grünanlagen ist das Risiko von Fehlanwendungen besonders groß. Gifte wie Glyphosat haben in Dörfern und Städten nichts zu suchen“, erklärt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen. Gärten und Grünanlagen sind mittlerweile wichtige Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen geworden, die in den industrialisierten Agrarsteppen kein Zuhause mehr finden. Mit der Einrichtung von „wilden Ecken“ im Garten kann jeder Naturfreund zum Erhalt…

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Vorbereitung auf zurückkehrende Wölfe: NABU schult Helfer für Herdenschutz

Wetzlar/Kassel(nh).  Mit dem Projekt „Schnelle Eingreiftruppe Herdenschutz“ hat der NABU begonnen, ehrenamtliche Helfer zum Thema Wolf und Herdenschutz auszubilden. Die geschulten NABU-Aktiven und Schafhalter wollen, wenn ein Schäfer um Hilfe bittet, u.a. Herdenschutzzäune aufstellen. Nutztierhaltung, insbesondere von Schafen, dient häufig dem Erhalt wertvoller Lebensräume. Dies ist dem Naturschutz ein wichtiges Anliegen. Der NABU Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, z. B. Schäfer zu unterstützen und ihre Tiere – soweit irgend möglich – gegen mögliche künftige Wolfsübergriffe zu schützen.

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HessenForst widerspricht NABU: das Vorkommen des seltenen Grünen Besenmoos ist gesichert

Die vom NABU behaupteten Schäden am Grünen Besenmoos entbehren jeglicher Grundlage Kassel(nh/od). Das Grüne Besenmoos (Dicranum viride) ist eine stark gefährdete Art in Hessen. Es kommt vor allem in alten Buchenwäldern vor und wird durch die FFH-Richtlinie streng geschützt. HessenForst richtet die Waldpflege und Holzernte streng nach den Bedürfnissen des Mooses aus, um die vorhandenen Vorkommen zu fördern. Im Forstamt Wettenberg haben die Förster mit einem anerkannten Moosexperten vor Beginn der Holzernte potenziell betroffene Buchenbestände begutachtet, um die erforderlichen Maßnahmen naturschutzfachlich optimal durchzuführen.

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Waldabenteuer mit Biwaknacht

Ferienfreizeit „Querwaldein“ der Jugendburg Hessenstein Burg Hessenstein/Vöhl. Vom 18. bis 22. Juli bietet die Jugendburg Hessenstein eine Naturerlebnisfreizeit für zwanzig Kinder von 10 bis 13 Jahren an. Unter dem Motto „Querwaldein“ erkunden die Kinder und Jugendlichen den Wald mit allen Sinnen. Bei ihrer Spurensuche erfahren sie, welche  Tiere im Wald leben und wie man sie beobachten kann. Auch weitere Survival-Aktivitäten wie Orientieren mit GPS, Karte und Kompass, Feuermachen, Kochen am Lagerfeuer und Biwakbau stehen auf dem Programm.

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