Ökologische Baubegleitung und der Ausbau Erneuerbarer Energien: Studienfahrt zum Windpark Marke

Korbach. Die Marketingleiterin der EWF/VEW, Marina Kieweg, begrüßte am 7. Mai mit Mitarbeitenden der Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH (VEW) und dem Korbacher Bürgermeister Stefan Kieweg etwa 30 Studierende aus Baden-Württemberg in der Hansestadt. Die Veranstaltung war Teil der alljährlichen Studienfahrt, die von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen für den Fachbereich Umweltschutz organisiert wurde. Im Vordergrund stand an diesem Tag die ökologische Baubegleitung während des Windparkprojekts in der Korbacher Marke. In den Vorträgen und während der anschließenden Besichtigung der Anlagen gab die VEW einen Überblick zum Thema Windenergie und zum
technischen Umweltschutz in Form der ökologischen Baubegleitung (ÖBB). Nach dem Auftakt von VEW-Prokurist Marius Lange, der das gesamte Projekt von der Planung bis zur Fertigstellung des Windparks erläuterte, folgte der Vortrag von Irina Kollo vom Büro für angewandte Ökologie und Faunistik – naturkultur (Kassel), das im Auftrag der VEW die ÖBB durchführte. Sie zeigte die unterschiedlichen Maßnahmen auf, die dazu beitragen sollen, die Auswirkungen des Bauprojektes für die Erzeugung Erneuerbarer Energien auf die bestehende Flora und Fauna auf ein
Mindestmaß zu beschränken und passende Ausgleichsmaßnahmen mit der VEW zu entwickeln.

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Bei der ÖBB geht es beispielsweise darum, die Nistmöglichkeiten von Tieren zu erhalten, Maßnahmen wie intelligente Abschaltungen umzusetzen oder durch entsprechenden Bewuchs freier Flächen mögliche Gefahren für Vögel zu reduzieren. „Bei der Wiederbewaldung der Flächen achten wir auch auf eine klimagerechte Anpassung des Baumbestands, das kann zu einer ökologischen Aufwertung dieser Fläche führen,“ erläuterte Irina Kollo. Der Korbacher Bürgermeister Stefan Kieweg, der als ehemaliger Geschäftsführer der VEW das Windparkprojekt in der Marke mit angestoßen und über viele Jahre begleitet hatte, betonte, wie wichtig die Akzeptanz von Windenergie in der Bevölkerung sei. „Es gab auch kritische Stimmen, aber die gemeinsamen Gespräche waren immer konstruktiv,“ so Stefan Kieweg. „Ein wesentlicher Grundsatz war die Offenheit gegenüber allen Beteiligten.“

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