Haina(pm). Rund 10.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich durch Suizid. Tausende weitere spielen mit dem Gedanken, sich umzubringen. Wer bietet Hilfe, wie lässt sich eine Suizidgefahr erkennen, und wie bekommen Menschen wieder Freude am Leben? Die Antworten auf diese und weitere Fragen sind Thema eines interaktiven Parcours unter dem Motto Gedankengänge in der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina am Dienstag, 9. September. An verschiedenen Punkten geht es um die Entstehung von suizidalen Tendenzen und den Weg zurück ins Leben. Das Angebot richtet sich nicht nur an Menschen, die sich mit Suizidgedanken beschäftigen, sondern ebenso an Angehörige, Betreuende, Fachpersonen und alle anderen Interessierten ab 18 Jahren. Expertinnen und Experten stehen Rede und Antwort, informieren über Hilfsangebote und erklären, wie sich Anzeichen eines drohenden Suizids erkennen lassen – kurzweilig und mit der Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen. Treffpunkt ist am Dienstag, 9. September, um 16 Uhr auf dem großen Parkplatz des Vitos-Geländes in Haina. Ein zweiter Durchgang wird um 16.30 Uhr angeboten. Der Parcours ist Teil der Suizidpräventionstage des Landkreises Waldeck-Frankenberg, unterstützt wird das Angebot bei Vitos Haina vom Landeswohlfahrtsverband Hessen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmende werden gebeten, einen Rucksack mitzubringen. Im Anschluss ist die Cafeteria zum Austausch geöffnet.
Suizidprävention: Wo Betroffene und Angehörige Hilfe finden

