Neugeborenen beim schwierigen Start ins Leben helfen

Spezielles Training zur Neugeborenen-Versorgung
Frankenberg(pm). In den Kreißsälen des Kreiskrankenhauses Frankenberg kamen im letzten Jahr über 600 Kinder zur Welt. In den meisten Fällen sind die Kinder direkt nach der Geburt munter und begrüßen das Leben lautstark. Manche Kinder brauchen jedoch etwas Unterstützung beim Start in die „Selbstständigkeit“ oder entwickeln in den ersten Stunden medizinische Probleme. Da dies erfreulicherweise selten vorkommt, trainieren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geburtshilfe und Anästhesie regelmäßig an lebensechten Puppen, was im Fall der Fälle zu tun ist. Hierzu lädt die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe den Verein “KinderSimulation Marburg e.V.” ein. Unter der Aufsicht und Erklärung von Kinderärztin Dr. med. Nadine Mand, Thomas Nau und Jasmin Wepler übten letzte Woche vom Arzt, über die Hebammen bis zur Pflegekraft auf der Entbindungs-Station jeder einzelne den Umgang mit einer Notfallsituation mit einem
Neugeborenen.


Der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus Frankenberg Dr. Volker Aßmann berichtet: „Seit vielen Jahren besteht eine enge und bewährte Kooperation mit dem Verein “KinderSimulation Marburg e.V.”. Beim Training werden wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten der Neugeborenen-Versorgung bis hin zur Reanimation vermittelt. Die Physiologie des Säuglings erfordert viel Fachwissen und auch Feingefühl bei der Behandlung. Schon eine Herzdruckmassage oder die Beatmung sind diffiziler als bei älteren Kindern oder Erwachsenen. Die Teilnehmer übten auch das Intubieren oder das Legen eines Zugangs über den Nabel an einem Modell. Dieses regelmäßige Training macht sich bemerkbar. Unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob im Kreißsaal oder auf der Station reagieren sehr schnell und handlungssicher auf Notfallsituationen.“

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