Sale-and-lease-back: Kernkoalition beantragt Akteneinsichtsausschuss

Korbach(nh)Die größte Finanztransaktion während der Amtszeit von Ex-Landrat Helmut  Eichenlaub, der Verkauf von Schulen, Turnhallen und Verwaltungsgebäuden mit der anschließenden Zurückmietung, hat sich mittlerweilen als großer Flop herausgestellt, den der Landkreis jetzt zu Lasten seines Haushaltes und der der Kommunen auslöffeln muss „Es ist abenteuerlich und unverantwortlich, dass die damalige Kreisspitze wohl über die Risiken der Grundsteuerpflichtigkeit voll informiert war, ohne darüber den Kreistag bei seiner Beschlussfassung zu informieren“, erklärten die beiden Fraktionsvorsitzenden Reinhard Kahl (SPD) und Jürgen Frömmrich(Grüne). Gleichzeitig kündigten sie einen dringlichen Antrag zur nächsten Sitzung des Kreistages…

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Überhöhte Dispozinsen – Maisch(Grüne) fordert Minister Maas zum handeln auf

Stiftung Warentest veröffentlicht die neuesten Ergebnisse auf dem Dispozinsmarkt  Berlin/Kassel(nh/od). „Der Test unter 1504 Banken zeigt, dass der Markt versagt. Dispozinsen bis zu 14,25 Prozent sind deutlich zu hoch. Sie stehen in keinem Verhältnis zu den Zinsen, zu denen sich die Banken Geld leihen,“ erklärt MdB Nicole Maisch(Bündnis907Die Grünen), Sprecherin für Verbraucherpolitik

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6,2 Millionen Euro Grundsteuer für Sale-And-Lease-Back Aktion

Landrat und Erster Kreisbeigeordneter kritisieren mangelnde Information der ehemaligen Kreisspitze um Ex-Landrat Helmut Eichenlaub Korbach(nh) Schulgebäude des Landkreises zu verkaufen und dann günstig zurück zu pachten – dieses Modell hat dem Landkreis Waldeck-Frankenberg unter Landrat a. D. Helmut Eichenlaub einst zusätzliche Millionen Euro in die Kassen gespült. Gut zehn Jahre später stellt sich heraus: für dieses Finanzgeschäft muss der Landkreis jetzt nachträglich 6,2 Millionen Euro Grundsteuer zuzüglich Zinsen zahlen.

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Frankenberg: CDU verwundert über FDP-Äußerungen

Haushaltspolitischer Sprecher Björn Jäger: „Betriebswirtschaftliche Kennzahlen längst in Haushalt aufgenommen“ Frankenberg(nh). Die CDU-Stadtverordnetenfraktion reagiert mit Verwunderung auf die jüngsten Äußerungen des FDP-Sprechers Dr. Werner Pohlmann zur Nutzung von Kennzahlen im städtischen Haushalt. Nach Ansicht der christdemokratischen Stadtverordneten wurden die wichtigen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie Aufwanddeckungsgrad, Ertragsquote, Personal- und Verwaltungsaufwandsquote sowie Zinsaufwand, Investitionsquote, Selbstfinanzierungsgrad und einige andere schon 2014 in den Haushaltsplan aufgenommen. Somit stimme die FDP-Aussage, wonach bis einschließlich des Haushaltsplanes 2014 nur wenig umgesetzt worden sei, nicht. Die Einführung weiterer Kennzahlen ist aus CDU-Sicht zielführend. Hier müsse jedoch Qualität vor…

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Liberale Fraktion Frankenberg Haushalt 2015: Kontrolle, Steuerung und Transparenz jetzt

Haushaltsplanung 2015 verständlicher gestalten und konkrete Einsparungsziele einbauen Frankenberg(nh). Die Liberale Fraktion in Frankenberg will den Schwerpunkt ihrer parlamentarischen Arbeit nach der Sommerpause auf die Finanzgestaltung der Stadt legen und regt fraktionsübergreifende Haushaltsgespräche an. In einem ersten Schritt bringt sie in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 18. September 2014 einen Fragenkatalog zum Haushalt 2015 ein. Nach dem Willen der Liberalen Fraktionen soll die Haushaltsplanung des nächsten Jahres für Bürgerinnen und Bürger verständlicher gestaltet und mehr konkrete Ziele zur Einsparung von Ausgaben eingebaut werden.

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