Neue Station wird aufgestellt: Bauarbeiten im Bereich Ahornstraße und Jahnstraße

Bad Arolsen. Die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) errichtet Ende dieser Woche in der Ahornstraße in Bad Arolsen eine neue Trafostation. Im Anschluss sollen das Ortsnetz und einzelne
Hausanschlüsse in einem Teilstück der Straße erneuert werden. Auch in der Jahnstraße finden derzeit Bauarbeiten statt. Dort erweitert das Unternehmen Bad Arolser Nahwärme GmbH (BAN) ihr Wärmenetz und der Zweckverband Kommunale Betriebe Nordwaldeck (KBN) erneuert das Wassernetz. Während des Aufbaus der neuen Verteilstation im Zeitraum vom 20. bis 22. Mai ist die Ahornstraße komplett gesperrt. Ein Kran wird die etwa 23 Tonnen schwere Station auf den vorbereiteten Platz heben. Danach beginnen die Arbeiten für den Anschluss an das Stromnetz. Die
Parkmöglichkeiten sind während des Einsatzes sehr eingeschränkt. Die EWF bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten. Die Anwohner in der Straße werden vor Beginn der Baumaßnahme jeweils per Handzettel informiert.


Mehrere Baumaßnahmen gehen Hand in Hand
In enger Abstimmung mit der Bad Arolser Nahwärmegesellschaft und den Kommunalen Betrieben Nordwaldeck wird der Energieversorger EWF in den nächsten Monaten das Stromnetz auf einer Strecke von der Parkstraße über die Jahnstraße bis zum Anschlusspunkt an die neue Station in der Ahornstraße erneuern. Die Jahnstraße ist derzeit für Anlieger nur halbseitig befahrbar. „Von Beginn an werden die Bauarbeiten so geplant, dass Baumaßnahmen gebündelt werden, um die Auswirkungen auf die Anwohner so gering wie möglich zu halten,“ erläutert Ralf Hachmeyer für die BAN. „Wenn wir die Möglichkeit haben, so wie hier, die Arbeiten aufeinander abzustimmen, reduziert das die Einschränkungen. Damit wir die Anwohner gut und zuverlässig versorgen können, sind die Maßnahmen allerdings notwendig,“ betont EWF-Planer Rouven Emde.


Mit der neuen Station stärkt die EWF das Stromnetz und treibt die Energiewende voran. Die EWF verlegt Stromkabel mit einem höheren Leitungsquerschnitt. Gleichzeitig errichtet sie an geeigneten Standorten zusätzliche Verknüpfungspunkte – wie in der Ahornstraße. So wird das Netz belastbarer. Mit diesen Baumaßnahmen kann die EWF mehr Strom aus Erneuerbaren Energien transportieren und eine stabile sowie sichere Stromversorgung bieten.