Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg: Neue Zuständigkeitsgrenzen und hohe Aufklärungsquote

Korbach(pm). Der Bundestagsabgeordnete Armin Schwarz und die Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Jan-Wilhelm Pohlmann (alle CDU) trafen Polizeidirektor Tino Hentrich von der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg für einen Informationsaustausch. Themen waren unter anderem die Änderungen der Zuständigkeitsgrenzen der vier Polizeistationen und die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für den Landkreis. Polizeidirektor Hentrich informierte zu Beginn des Gesprächs: „In zwei Phasen werden Änderungen der Zuständigkeitsgrenzen unserer vier Polizeistationen vorgenommen. Ziel ist eine gleichgroße Verteilung der Dienstbezirke und eine klarere Orientierung an den Grenzen der Städte und Gemeinden. Dies betrifft die Polizeistationen Bad Arolsen, Korbach, Bad Wildungen und auch Frankenberg“. Die hessische Landesregierung hatte vor einiger Zeit sog. Sicherheitspakete und eine Sicherheitsoffensive auf den Weg gebracht. Hentrich berichtete weitergehend: „Für eine weiterhin hohe Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis wird eine personelle Verstärkung erfolgen. Die Präsenz auf der Straße wird ausgebaut, um jederzeit für die Menschen da zu sein“.

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Im Februar 2022 stellte die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2021 vor. Armin Schwarz hob die abermals verbesserte Aufklärungsquote hervor: „Mit 71,3 % liegt die Polizei im Landkreis sogar noch höher als im Jahr 2020 (67,5%) und erreichte damit sogar einen historischen Höchststand. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich und den zahlreichen Polizistinnen und Polizisten zu verdanken, die den Landkreis tagtäglich sicherer machen“. Aus dem Bericht der Kriminalstatistik des Landkreises geht ebenfalls hervor, dass die Fallzahlen bei einfachen und schweren Diebstählen auf einem Tiefstwert stehen und auch die Gesamtstraftaten einen der niedrigsten Werte der letzten zehn Jahre aufweisen. Allerdings nehmen die Fälle von häuslicher Gewalt etwa um ein Drittel zu. „Es ist wichtig insbesondere bei häuslicher Gewalt entsprechende Präventionsangebote zu machen, um diese zu verhindern. Das Land Hessen hat mit dem Netzwerk gegen Gewalt bereits eine Gewaltpräventionsinitiative geschaffen, die sich schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche richtet“, so Landtagsabgeordneter Pohlmann.

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Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg bedankte sich für die regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit der heimischen Polizei, denn so schütze man die Senioren insbesondere vor den sich ständig wandelnden Enkeltricks und die Mitarbeiter der heimischen Banken seien so ebenfalls gut informiert und geschützt. Der Polizeidirektor und die Abgeordneten bewerteten die Kriminalitätsentwicklung der letzten Jahre tendenziell als rückläufig und hielten gemeinsam fest: „Wir werden auch weiterhin für eine sichere Heimat sorgen und dem Sicherheitsapparat den Rücken stärken“.

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