Mobiles Impfen: Älteren und Kranken möglichst den Vortritt lassen

Waldeck-Frankenberg(pm). In dieser Woche sind die Impfungen in den vom Landkreis und der niedergelassenen Ärzteschaft eingerichteten Mini-Impfzentren gestartet. Die Nachfrage – insbesondere nach Auffrischungsimpfungen – ist gewaltig, die Menge an zur Verfügung stehendem Impfstoff jedoch leider aktuell begrenzt. Der Landkreis ruft daher dazu auf, älteren und kranken Menschen möglichst den Vortritt zu lassen.
Zu wenig Impfstoff
Die Schlangen an Impfwilligen vor den Impfzentren in Korbach, Bad Arolsen, Frankenberg, Bad Wildungen und Sachsenhausen waren in dieser Woche lang. Zahlreiche Impfwillige sind gekommen, um sich ihren ersten, zweiten oder dritten Piks abzuholen. Einige konnten
trotzdem keine Impfung bekommen. „Die Impfbereitschaft dieser vielen Menschen ist äußerst positiv. Umso bedauerlicher ist es, dass wir nicht allen Menschen vor Ort ein Angebot machen konnten“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. „Wir bekommen die Deckelung des Impfstoffes durch den Bund aktuell deutlich zu spüren. Wir unternehmen aber intensivste Anstrengung, um kurzfristig wieder größere Mengen zu generieren. Jeder, der möchte, soll dann eine Impfung bekommen.“

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Älteren und Kranken den Vortritt lassen
Bis es soweit ist, wird der aktuell wenige zur Verfügung stehende Impfstoff nun so zugeteilt, dass alle Zentren in Korbach, Frankenberg, Bad Wildungen, Sachsenhausen und Bad Arolsen zumindest begrenzt Impfungen anbieten können. Auch hier werden aber nicht alle Impfwilligen in den kommenden Tagen eine Impfung bekommen können. „Wir möchten daher dazu aufrufen, dass bis auf Weiteres möglichst erst älteren und vorerkrankten Menschen der Vortritt gelassen wird“, wirbt Frese um das solidarische Verhalten aller. Zwar habe laut STIKO jeder, dessen Grundimmunisierung sechs Monate her ist einen Anspruch auf eine Impfung. Dieser kann jedoch aktuell noch nicht bedient werden. „Sobald wir wieder größere Mengen ordern können, werden wir das Impfangebot deutlich und für alle ausweiten“, so der Erste Kreisbeigeordnete weiter.

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Unterlagen bereithalten
Unabhängig davon, ob es sich um eine Erst-, Zweit- oder Drittimpfung handelt, sollten Personen vor Ort im Mini-Impfzentrum folgende Unterlagen zur Impfung mitbringen: Die Krankenversicherungskarte, ein Ausweisdokument und möglichst den Impfpass. Bereits Geimpfte sollten zudem die Unterlagen ihrer Erst- bzw. Zweitimpfung bereithalten. Zusätzlich dazu muss das „Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen Covid-19 mit mRNA-Impfstoff“ mitgebracht werden. Weiterhin muss der „Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen Covid-19 mit mRNA-Impfstoff“ mitgebracht werden. Beide Dokumente sollten möglichst schon vollständig ausgefüllt sein. Zum Herunterladen stehen sie auf der Webseite des Landkreises unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/impfen bereit.

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