Bad Wildungen. Der Klimawandel macht sich zunehmend auch in Waldeck-Frankenberg bemerkbar. Mit den steigenden Temperaturen breiten sich verstärkt wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten aus. Nachdem bereits im Bereich der Ense- und der Matthias-Bauer-Schule Raupen und Gespinstnester des Eichenprozessionsspinners festgestellt und entfernt wurden, wurde der Forstschädling nun auch an mehreren Standorten im Stadtwald Bad Wildungen nachgewiesen. Die Stadt Bad Wildungen hat umgehend Maßnahmen eingeleitet. Bereiche mit erhöhtem Publikumsverkehr, insbesondere in der Nähe von Kindergärten, an Waldrändern angrenzend an Wohngebiete sowie an Waldparkplätzen und weiteren sensiblen Standorten, werden durch eine Fachfirma behandelt. Ziel ist es, die Gefährdung für Bürgerinnen und Bürgern sowie deren Haustiere so gering wie möglich zu halten.
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Betroffene Waldbereiche sind aufgrund ihrer Ausdehnung nicht zu sperren. Auch lassen sich die Raupen und Gespinstnester im Wald nicht vollständig und zuverlässig entfernen. Daher werden Waldbesucher gebeten, die Wege bis auf Weiteres nicht zu verlassen und Hunde an der Leine zu führen. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners legen ihre Gespinstnester sowohl im Kronenbereich als auch entlang der Stämme von Eichenbäumen an. Die Nester und Raupen dürfen keinesfalls berührt oder beschädigt werden. Die feinen Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift, das bei Hautkontakt, Einatmen oder Verschlucken allergische Reaktionen auslösen kann. Mögliche Symptome reichen von Hautreizungen und starkem Juckreiz bis hin zu Atembeschwerden. Nach einem möglichen Kontakt sollten betroffene Personen umgehend einen Arzt aufsuchen. Bei Haustieren wird empfohlen, zeitnah tierärztlichen Rat einzuholen. Die Stadt Bad Wildungen bittet alle Waldbesucher um erhöhte Aufmerksamkeit und um die Beachtung der empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen.






