Vorgestellt wird ein ukrainisch-jüdischer Schriftsteller, der in jiddischer Sprache von den Schtetls erzählt Ellershausen/Vöhl(Klaus Brill). Es war eine Welt, die niemals wieder aufersteht – die Welt der jüdischen Schtetl. In Polen, Weißrussland, Litauen, der Ukraine und einigen angrenzenden Gebieten lebten bis zur Nazi-Zeit mehr als vier Fünftel aller Juden in Europa. Viele von ihnen wohnten in ärmlichen Städtchen und Dörfern, deren Mitte ihre hölzernen Hütten und ihr Bethaus bildeten. Sie sprachen Jiddisch, jenes Amalgam aus Hebräisch, Aramäisch, slawischen Elementen und dem Mittelhochdeutschen, das die seit 1100 aus dem Rheinland geflohenen…
Weiter lesenSchlagwort: LiterarischerFrühling
Kopf hoch – und gelassen bleiben!
Frankenau(Klaus Brill). Bauern, Bürger, Bestseller: Der „Literarische Frühling“ 2025 mit Franziska Augstein, Wolfgang Büscher, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Harald Martenstein, Hubertus Meyer-Burckhardt, Denis Scheck, Raoul Schrott, Stephan Thome und Caroline Wahl – Botschaften vom Sternenhimmel, vom Zauberberg und aus der Wüste, Sternenhimmel, Wüstensand und Meeresbrisen, dazu brennende Felder, eine umtoste Insel und ein Zauberberg – der „Literarische Frühling“ führt seine Gäste im nächsten Jahr an eine Reihe magischer Orte, die man selten zu sehen bekommt. Kurz vor Ostern, vom 28. März bis zum 6. April 2025, präsentiert das nordhessische Festival auch in seiner…
Weiter lesenStatt Viktor Jerofejew kommt Rüdiger von Fritsch
Früherer deutscher Botschafter in Moskau spricht über Putin und die Welt im Umbruch – Russischer Star-Autor Jerofejew sagte überraschend ab – Noch Karten verfügbar Ellershausen(Klaus Brill). Überraschung beim „Literarischen Frühling in der Heimat der Brüder Grimm“: Nach der unerwarteten Absage des russischen Star-Autors Viktor Jerofejew ist es den Organisatoren gelungen, für die am Mittwoch, dem 24. April, geplante Veranstaltung über den russischen Machthaber Wladimir Putin und die Hintergründe seines Angriffskrieges gegen die Ukraine den langjährigen deutschen Diplomaten Rüdiger von Fritsch als Gast zu gewinnen. Der Spitzenbeamte war bis 2019 deutscher…
Weiter lesenDenk‘ ich an Deutschland – Hochkultur im Hinterland
Waldeck-Frankenberg(Klaus Brill). Kant im Rittersaal, Kafka im Kurzentrum, Goethe im Gourmet-Lokal und Jan Wagner in der Backstube – der „Literarische Frühling in der Heimat der Brüder Grimm“ wartet 2024 wieder mit einem rasanten Mix auf. Hochkultur kann man kann man nicht nur in großen Städten genießen, sondern auch im Hinterland. Zum Beispiel im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. „Wir leben hier zwar hinterm Wald, aber nicht hinterm Mond“, sagt Christiane Kohl, die Leiterin des „Literarischen Frühlings in der Heimat der Brüder Grimm“. Jahr für Jahr geben sich bei diesem Festival bekannte Autorinnen und…
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