Das Grundgesetz hat Geburtstag und Frankenberg feiert mit

Frankenberg. Am 23. Mai 1949, vor 77 Jahren, wurde das deutsche Grundgesetz verkündet und trat einen Tag später in Kraft. Der Tag gilt seither als die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland. Frankenberg beteiligt sich an dem von Bundespräsident Frank-Walther Steinmeier erstmals für den 23. Mai 2026 ausgerufenen Ehrentag. Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ sollen an diesem Tag Engagement und Demokratie im Vordergrund stehen sowie Werte wie Menschenwürde, Gleichberechtigung, Freiheit und demokratisches Miteinander vor Ort sichtbar werden.

Werbung

Auch wenn der Ehrentag in diesem Jahr auf den Pfingstsamstag fällt, lädt die Stadt am Vormittag zu einem Vortrag ein. Die Vorsitzende des Frankenberger Geschichtsvereins, Ruth Piro-Klein, stellt um 11 Uhr in der Hessenscheune Aurelia – mitten auf dem Frankenberger Pfingstmarkt – eine der vier Mütter des Grundgesetzes vor. Unter dem Titel „Elisabeth Selbert und die Gleichberechtigung von Mann und Frau“ referiert sie über das Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Frau aus Kassel. „Das Grundgesetz ist die Basis unseres demokratischen Zusammenlebens“, erklärt Frankenbergs Bürgermeisterin Barbara Eckes. „Wir wollen unseren Teil zur Geburtstagsfeier beitragen und gemeinsam an diesem Tag ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander setzen.“ ️ Das Grundgesetz selbst steht an dem Tag auf der Brücke zwischen großer und kleiner Wehrweide im Mittelpunkt. Vorschulkinder der städtischen Kitas sowie Jugendliche aus dem Jugendhaus haben eine Wimpelkette vorbereitet, die sich mit den Artikeln 1–19 des Grundgesetzes befasst und am Geländer der Brücke aufgehängt wird.

Werbung