Schmittlotheim. Auf dem Eder-Radweg wird eine neue interaktive QR‑Code‑Installation eröffnet, eine Besonderheit die es so auf Radwegen noch nicht gibt. Dreizehn unterschiedliche Audio‑ und Textsequenzen – je eine für jede Kommune – lassen lokale Charaktere zu Wort kommen: von der Wildkatze Wilma, die vom Leben im Nationalpark Kellerwald berichtet, bis zum Lokomotivführer Ludwig, der in Erndtebrück die Geschichte des Bahnhofs erzählt. Ergänzend zur inhaltlichen Vermittlung bietet die Installation ein interaktiv-spielerisches Stempelsystem: Beim Scannen eines QR‑Codes erhält der Nutzer eine Stempelmarke passend zum Charakter. Wer alle 13 Stempel sammelt, kann sich abschließend eine persönliche Urkunde als PDF generieren. Der Arbeitskreis der Eder-Kooperation begrüßt die Installation ausdrücklich als Ergänzung zur 4‑Sterne‑Qualitätradroute Eder-Radweg.
Hintergrund: Dieses Projekt wurde von der Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH mit Scanwas aus Aurich (www.scanwas.de) und dem Arbeitskreis der Eder-Kooperation umgesetzt. Ziel ist es, regionale Identität erlebbar zu machen, lokale Geschichten zu bewahren und die Aufenthaltsqualität am Eder-Radweg zu steigern. Die Figuren sind symbolische Repräsentantinnen und Repräsentanten der Orte und erzählen an 13 Stationen in eigener Stimme von Alltag, Geschichte, Natur und Besonderheiten ihrer Region. Funktionen der Installation:
Jeder Code verlinkt zu einer Seite mit einer Audio‑ oder Textproduktion, die die jeweilige Figur in den Mittelpunkt stellt. Die QR Codes befinden sich an kleinen Täfelchen an den 13 Eder-Radweg Infotafeln.
Stempelsystem: Beim Scannen erhält der Nutzer eine digitale Stempelmarke (jeweils charakterbezogen). Gesammelt werden können alle 13 Stempel; bei Vollständigkeit generiert das System eine personalisierte Urkunde als PDF zum Herunterladen oder Ausdrucken. Für Nutzerinnen und Nutzer, die hauptsächlich stempeln möchten, reicht das Scannen für die Marke; wer mehr wissen möchte, kann weiterklicken.
Weiterführende Inhalte: Jede Station bietet die Option, zwischen Video oder Text zu wählen. So können Interessierte vertieftes Hintergrundwissen abrufen, während Stempelsammler schnell zur nächsten Etappe weiterziehen.
Fortführbarkeit über mehrere Touren: Wenn nur eine Etappe geradelt wird, bleiben bereits gesammelte Stempel temporär im Browser gespeichert. Nutzer können bei späteren Touren weitersammeln, bis alle 13 Stempel komplett sind.
Barrierefreiheit: Inhalte sind in Deutsch abrufbar; Audios verfügen über Transkripte; die Webseite ist mobiloptimiert.
Ziele und Wirkung:
• Förderung des Kultur- und Naturerlebens entlang des Eder-Radweg.
• Attraktivitätssteigerung für Tourismus und als Angebot für Radfahrende, insbesondere entlang der 4‑Sterne‑Qualitätradroute Eder-Radweg.
• Niedrigschwellige Beteiligung: Einfache Stempel‑Erfahrung für Gelegenheitsnutzer kombiniert mit vertiefenden Inhalten für Interessierte.
• Bewahrung und Vermittlung lokaler Geschichten.
„Mit dieser Installation bringen wir Geschichten direkt an die Orte, an denen sie leben. Das Stempelsystem macht das Entdecken spielerisch und bindet besonders die Radfahrenden entlang Radwegs ein“, sagt Gabi Garthe, die für den Eder-Radweg zuständig ist. Hinter dem Eder-Radweg steht die Eder-Kooperation mit folgenden Partnern: Landkreis Waldeck-Frankenberg, Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH, Touristik Verband Siegen-Wittgenstein e. V., Ederbergland Touristik, Edersee Marketing GmbH, Gemeinde Erndtebrück, Stad Bad Berleburg, Stadt Hatzfeld (Eder), Stadt Battenberg (Eder), Gemeinde Allendorf (Eder), Gemeinde Burgwald, Stadt Frankenberg (Eder), Gemeinde Vöhl, Gemeinde Edertal, Stadt Bad Wildungen, Stadt Fritzlar, Gemeinde Wabern, Stadt Felsberg, Gemeinde Edermünde.





















