Geopark GrenzWelten erhält Auszeichnung des Bundes und der UNESCO

Vorbild für Nachhaltigkeit

Korbach(pm). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission haben auch in diesem Jahr wieder eine „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ vergeben. Unter den 29 Initiativen, deren vorbildhafter Einsatz zur Verbreitung des Nachhaltigkeitsgedankens gewürdigt wurde, ist der Nationale Geopark GrenzWelten – als einziger, der nicht auch schon UNESCO-Geopark ist. „Darauf können wir stolz sein“, betonte Landrat Jürgen van der Horst. „Die Auszeichnung bestätigt unsere exzellente Bildungsarbeit in den GrenzWelten und die Zertifizierung des Geoparks
durch das Land Hessen als Bildungsträger für nachhaltige Entwicklung.“ Bundesministerium und UNESCO-Kommission wollen mit der nationalen Würdigung das
herausragende Engagement der Ausgezeichneten hervorheben. In der Verleihungsbegründung heißt es: „Die Initiativen erreichen Menschen mit innovativen Bildungsangeboten, Inhalten und Ideen und befähigen Lernende, aktiv und verantwortungsvoll an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.“ So überzeugte auch der Geopark die Jury durch ein beispielhaftes Engagement für BNE und einen besonderen Einsatz für die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.


Ob BNE-Modul „Die Erde in Bewegung“ für 3. und 4. Klassen, Geopark-Schule oder Geopark-Kita, die GrenzWelten haben ein vielfältiges Angebot zur spielerischen Wissensvermittlung, die unseren Jüngsten vom Kindergarten- bis Grundschulalter Spaß macht und spannend ist. Durch eigenes Mitmachen wird ein viel intensiveres Bewusstsein für die Umwelt entwickelt, wie wichtig es ist, sie als unsere Lebensgrundlage zu erhalten. Neuestes Lehr- und Lernmedium ist hier das geowindow, das ab dem Jahr 2024 zum Einsatz kommen wird. Weitere Informationen zu den Angeboten gibt es im Geopark-Projektbüro.

Hintergrund zur Auszeichnung
Die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigt Organisationen, Netzwerke und Kommunen, die sich im Rahmen des UNESCO-Programms BNE 2030 für eine lebenswerte, nachhaltige Gestaltung unserer Gesellschaft einsetzen. BNE 2030 steht für „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen“. Nachhaltige Entwicklung heißt, Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt sicherzustellen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Das 2020 gestartete UNESCO-Programm BNE 2030 zielt darauf ab, die strukturelle Verankerung von BNE im gesamten Bildungssystem voranzubringen. In Deutschland wird BNE auf der Grundlage des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt.

Kontakt
Nationaler Geopark GrenzWelten
Auf Lülingskreuz 60
34497 Korbach
Tel. 05631 954-512
eMail: geopark@lkwafkb.de
www.geopark-grenzwelten.de

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