Rechtsgrundlagen für Kinderwunschbehandlungen anpassen

Wiesbaden(pm). In Deutschland ist fast jedes sechste Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Für die Erfüllung des Kinderwunsches sind diese Paare auf medizinische Hilfe angewiesen, was für die Betroffenen nicht nur finanziell, sondern auch körperlich und seelisch mit erheblichen Belastungen verbunden ist. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Daniela Sommer, fordert die Landesregierung auf, zumindest bei den finanziellen Hürden Abhilfe zu schaffen und die Förderrichtlinie anzupassen: „Neben Beratungsangeboten und psychologischer Hilfe brauchen wir eine verstärkte finanzielle Unterstützung der Paare. Die notwendigen medizinischen Behandlungen können schnell die Kosten eines Kleinwagens erreichen. Da reicht es nicht aus, erst nach dem vierten Behandlungsversuch zu unterstützen. Hier müssen wir von Beginn an Hilfe anbieten.“

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„Wenn wir mehr Familien mit Kindern wollen, müssen die Rechtsgrundlagen angepasst werden, um Kinderwunschbehandlungen für Paare unabhängig vom Geldbeutel, Trauschein, Partnerschaftsmodell oder der sexuellen Orientierung zu ermöglichen“, so Sommer. Es sei schwer nachzuvollziehen, dass Hessen unter Schwarzgrün offensichtlich noch immer an einer tradierten Einstellung zum Thema Familie festhalte.

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