Provisorische Fußgängerampel sichert Schulweg in Sachsenhausen

Verkehrsuntersuchung zur Erfassung der veränderten Schülerbewegungen geplant
Waldeck-Sachsenhausen(pm/od). Sie haben lange darum gekämpft: Elternbeirat, Schule, der Ortsbeirat von Sachsenhausen und die Stadt Waldeck. Nun ist pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres gibt es ein Stück mehr Sicherheit für Schülerinnen und Schüler in Sachsenhausen auf dem Weg zum neuen Standort der Grundschule an der Werbaer Straße gewährleistet.: Hessen Mobil hat an der B 485 auf Höhe der Aral-Tankstelle eine provisorische Fußgängerampel aufgestellt. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hatte zuvor die dafür erforderliche Straßenverkehrsbehördliche Anordnung erteilt.

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Landrat Dr. Reinhard Kubat: „Der Landkreis Waldeck-Frankenberg als Schulträger und Verkehrsbehörde misst dem Aspekt der Schulwegsicherheit höchste Priorität zu. Nach intensiven Beratungen mit Hessen Mobil haben wir uns dafür entschieden, zunächst eine provisorische Fußgängerampel aufstellen zu lassen. Nun gilt, es auf der Grundlage weiterer Verkehrserhebungen eine langfristige Lösung zu schaffen.“ Stephan Brühne, Dezernent von Hessen Mobil, erläutert: „Mit dem neuen Schulstandort werden sich die Wege der Schülerinnen und Schüler ändern. Wir werden in den kommenden Wochen, Verkehrszählungen durchführen, mit denen auch die neuen Schülerbewegungen erfasst werden können. Dann wissen wir, wo und mit welchen Maßnahmen wir die Sicherheit des Fußverkehrs gezielt erhöhen können.“

Überdies sind die Verkehrszahlen auch aus juristischer Sicht erforderlich. Bei der Einrichtung einer Ampel handelt es sich um eine verkehrsrechtliche Maßnahme, welche die zuständige Verkehrsbehörde nur anordnen darf, wenn gewisse Verkehrswerte überschritten werden. „Darum werden sich jetzt die Behörden kümmern.“ so Brühne. Gleichwohl ist jetzt die Freude bei allen Beteiligten groß, dass die Querung der Bundesstraße in der Ortdurchfahrt von Sachsenhausen nun durch eine weitere Fußgängerampel gesichert wird. Einige Schülerinnen und Schüler des neuen Schulzentrums haben schon vor dem ersten Schultag gemeinsam mit Ihren Eltern die Ampel getestet und die Überquerung der Bundesstraße geübt.

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Auch Bürgermeister Jürgen Vollbracht, Konrektorin Brigitte Trietsch und die Vorsitzende des Elternbeirats Rufina Enns sprechen von einer guten Übergangslösung. „Wir gehen davon aus, dass die neue Querungshilfe von der Schulgemeinde auch entsprechend angenommen wird“, sagt Dr. Kubat abschließend. Dieser Aspekt werde auf jeden Fall in die angesprochene Verkehrserhebung einfließen.

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