Nachhaltigkeit wird für die Ferienregion Winterberg und Hallenberg immer wichtiger

Winterberg Touristik und Wirtschaft Gründungsmitglied der bundesweiten Exzellenzinitiative „Nachhaltige Reiseziele“

Winterberg(pm). Sie steht ganz oben auf der Agenda der Winterberg Touristik und Wirtschaft (WTW): die Nachhaltigkeit! Nicht von ungefähr ist die Ferienregion Winterberg und Hallenberg bereits Anfang 2019 als erste nachhaltige Tourismus-Destination in Nordrhein-Westfalen zertifiziert worden. Damit verbunden ist eine stetige Weiterentwicklung der gesamten Region und seiner Betriebe unter Nachhaltigkeitsaspekten.

Dazu zählt nicht nur der Nachhaltigkeitsstammtisch mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Auch die Zertifizierung von in der Ferienregion beheimateten Betrieben sowie deren nachhaltige Ausrichtung steht im Fokus dieser Entwicklung. Eng verbunden mit dem Thema Nachhaltigkeit ist das Unternehmen TourCert, eine gemeinnützige Organisation, die neben Winterberg zahlreiche Betriebe und Destinationen auf dem Weg zum verantwortungsvollen Tourismus begleitet.

Die Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH ist mittlerweile Mitglied der erst kürzlich unter dem Dach der TourCert-Organisation ins Leben gerufenen „Exzellenzinitiative Nachhaltige Reiseziele“. Nach dem Lockdown und dem Neustart des Tourismus rückt auch dieses Thema wieder in den Fokus der WTW. Gemeinsam den Tourismus von morgen gestalten – so lautet das Ziel der Exzellenzinitiative, die eigentlich schon im April an den Start gehen sollte, aufgrund der Corona-Pandemie allerdings erst Anfang Juni den digitalen Startschuss gegeben hat.

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„Wir freuen uns sehr, Mitglied und Partner zu sein. Über diese Initiative
werden wir uns noch deutlicher als nachhaltige Tourismus-Destination auf dem Markt präsentieren“, ist sich WTW-Geschäftsführer Michael Beckmann sicher. Ressourcenschonung, verantwortungsvolle Geschäftspraktiken bei den Leistungsträgern, Sensibilisierung von Reisenden und Mitarbeitenden oder die Einbindung der lokalen Bevölkerung sind einige Aspekte eines nachhaltigen Tourismus, die engagierte Destinationen wie die heimische Ferienregion bereits fördern und umsetzen. Um bundesweit an einem Strang
zu ziehen und von anderen Pionieren zu lernen, hat sich ein Kreis von nachhaltigkeitsaktiven Destinationen formiert, der als „Exzellenzinitiative Nachhaltige Reiseziele“ gemeinsame Sache macht.

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TourCert unterstützt den Aufbau der Initiative unter Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Wichtig: Vernetzung fördern und gemeinsame Projekte vorantreiben „Die Exzellenzinitiative Nachhaltige Reiseziele soll es Destinationen in Deutschland ermöglichen, sich zu vernetzen und auszutauschen, um Herausforderungen gemeinsam zu meistern, Best Practices und Lessons Learned auszutauschen sowie gemeinsame Projekte voranzutreiben, die die Umsetzung von Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus forcieren und verbreiten sollen.

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Darüber hinaus soll das Netzwerk gezielt den Kompetenzaufbau der Partner unterstützen, indem ein Wissenspool etabliert und die kennzahlenbasierte Bewertung der eigenen Nachhaltigkeitsleistungen ermöglicht wird. Im Rahmen des Projektes werden mehrere Netzwerkveranstaltungen, die Etablierung von Arbeitsgruppen und begleitende Online-Leistungen umgesetzt“, heißt es zu den Zielen auf der Webseite der Initiative. Für Michael Beckmann Ziele, „die nicht besser auf die zukünftige Ausrichtung unserer Destination ausgerichtet sein können“.

Schon weit vor der offiziellen Gründung der Exzellenzinitiative kristallisierte sich heraus, dass es deutschlandweit zahlreiche Interessenten an einer Mitgliedschaft gibt. Neben der WTW sind seit dem Start der Initiative bereits folgende Destinationen aus vielen verschiedenen Bundesländern in der Exzellenzinitiative mit steigender Tendenz vertreten: Nordeifel Tourismus GmbH, die Saarpfalz-Touristik, die Urlaubsregion Deutsche Weinstraße, die Ostseefjord Schlei GmbH, der Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V., die Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim sowie die beiden Projektpartner Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald und die Tourismus Zentrale Saarland GmbH. Nur wenige Tage nach dem digitalen Launch wurden auch die Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH sowie das Tourismus-Cluster Schleswig-Holstein in die Initiative aufgenommen.

https://www.geopark-grenzwelten.de/


Heimische Unternehmen setzen Maßnahmen konkret um Neben dem Engagement in der Exzellenzinitiative wird aber auch die Weiterentwicklung des Netzwerkes und der Projekte vor Ort nicht vernachlässigt. „Neben der Winterberg Touristik und Wirtschaft haben sich bereits 20 weitere Betriebe über TourCert auszeichnen lassen und derzeit stecken 13 Unternehmen im
Anerkennungsprozess. Das Thema Nachhaltigkeit wird sowohl bei den Gästen der Ferienregion als auch bei den Einwohnern vor dem Hintergrund der Lebensqualität immer wichtiger“, so Paula Gernholt, Nachhaltigkeitsbeauftragte der WTW. Gute Beispiele für die nachhaltige Ausrichtung der Betriebe seien zum einen das Autohaus Hoffmann und die Lebensmittelmärkte EDEKA Löffler in Winterberg sowie EDEKA
Lingenauber in Züschen. „Das Autohaus Hoffmann setzt aktuell viele interessante Maßnahmen wie den Verzicht auf Einweg-Geschirr bei Veranstaltungen, die Umstellung auf Ökostrom, Mitarbeiterschulungen zur
Stromeinsparung sowie die Investition in eine Reifenwaschanlage auf Granulat- anstatt auf Wasserbasis um.

Wer in den EDEKA-Märkten einkauft, findet dort zudem immer mehr heimische Produkte im Sortiment.“ Beide Märkte setzen auf Nachhaltigkeit und arbeiten mit regionalen Betrieben zusammen, um deren Produkte
speziell zu vermarkten. Darüber hinaus hat der Betrieb „Tischlein deck dich“ beim Winterdorf 19/20 regionalen Anbietern eine Plattform für ihre Produkte geschaffen. „Ein Leader-Projekt zur Regionalvermarktung wird in
2020 von den Regionen im Naturpark Sauerland/Rothaargebirge umgesetzt. Dabei geht es auch darum, dass Netzwerke zwischen Produzent, Vermarkter und Konsument gebildet werden“, so Gernholt. Ein weiteres Pilotprojekt ist auch die vom Nachhaltigkeitsstammtisch entwickelte Idee der Baumpflanz-Aktion. „Bedingt durch Corona mussten wir unsere Aktion unter Beteiligung des städtischen Forstbetriebs, dem WWF, der Krombacher Brauerei sowie den Schulen für Bürger und Gäste mit entsprechend nachhaltigem Transport
und Rahmenprogramm schieben. Jetzt planen wir für die Osterferien 2021 neu“, sagt Paula Gernholt. Das Projekt soll nicht einmalig sein, sondern eine langfristige Verbindung zu den gepflanzten Bäumen herstellen.

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