Jusos Waldeck-Frankenberg unterstützen fridays for future Demo in Korbach

Korbach(pm). Die Jusos Waldeck-Frankenberg zeigen sich solidarisch mit der fridays for future Bewegung in Korbach und dem ausrichtenden Kreisschülerrat. Hierzu erklärt der Vorsitzende Stefan Bongert: „Wir waren selbst mit einer Delegation anwesend, um den streikenden Schüler und Schülerinnen unsere Unterstützung zuzusichern.“ Für die Jusos sprach der stellvertretende Bezirksvorsitzende Jari Pellmann vor den rund 400 Demonstrierenden. Er machte deutlich, dass die Bewegung den vorherigen Generationen vor Augen führt, was sie die letzten Jahrzehnte alles verpasst haben. „Die letzten Wochen demonstrierten hunderttausende von Schüler und Schülerinnen, verteilt in allen Regionen Deutschlands und das für eine Zukunft, die wir unseren Kindern irgendwann noch hinterlassen können.“

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Die politisierte Jugend zeigt uns, dass man keine Zeit mehr hat, um in parlamentarische Bürokratie zu verfallen. Die Veränderungen des eigenen Konsumverhaltens, die Forderung nach einer effektiven und direkten Klimapolitik und die Aktivierung der gesamten Gesellschaft müssen jetzt in Angriff genommen werden, bevor es zu spät ist. „Der Klimawandel und seine Auswirkungen sind die größten politischen Herausforderungen unserer Generation. Das haben die Schüler der fridays for future Bewegung verstanden und demonstrieren eindrucksvoll gegen die aktuelle Klimapolitik“, so der stellvertretende Vorsitzende Dennis Kowalewski. Neben den Jugendlichen waren auch etliche ältere Bürger und Bürgerinnen dabei, was deutlich macht, dass die Bewegung mittlerweile Anhänger in allen Generationen findet.

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Auch das sogenannte „Schulschwänzen“ sehen die Jusos unproblematisch, denn das Ziel der Schule sollte auch sein, politisch mündige Bürger und Bürgerinnen zu erziehen. Die Jugendlichen zeigen mit ihrem Engagement eindrucksvoll, dass dies gelungen ist. Außerdem kann nur so die nötige mediale Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt werden. Die Politiker, die auf die Schulpflicht hinweisen, aber seit Jahren nichts für den Klimaschutz unternommen haben, zeigen nur deutlich, warum die Proteste weiter gehen müssen.

Des Weiteren haben die Jusos konkrete politische Forderungen mitgebracht und fordern die Stärkung des ÖPNV, den Ausbau erneuerbarer Energien und ein bewussteres Konsumverhalten, welches unserer Wegwerfgesellschaft entgegensteht. Diese Forderungen müssen zeitnah und konsequent umgesetzt werden, um die Klimaziele noch einhalten zu können. Hierbei muss die SPD der Blockadehaltung der konservativen Parteien entschlossen entgegentreten. Außerdem wollen die Jusos schauen, was konkret vor Ort auf Kreis- und Stadtebene für den Klimaschutz getan werden kann.

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