Fotowettbewerb „Was Kann Selbsthilfe?“

Helga Hohn, Dr. Hendrik Sommer, MdL Dr. Daniela Sommer mit  Monika Lacher, Silvia Paesano sowie  Anita Kahl vom Treffpunkt Frankenberg. In den Räumen des Treffpunkt treffen sich viele Selbsthilfegruppen Foto:nh

Wiesbaden(nh). Dr. Daniela Sommer, gesundheitspoltische Sprecherin und stellvertretende hochschulpolitische Sprecherin der hessischen SPD-Landtagsfraktion, ruft zur Teilnahme am bundesweiten Fotowettbewerb „WAS KANN SELBSTHILFE?“ des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek) auf. Ziel ist, die vielfältigen Aktivitäten, Projekte, Initiativen und Gruppen in der gesundheitlichen Selbsthilfe aufzuzeigen.

 Mitmachen können Studierende an deutschen Hochschulen, Fachhochschulen, Fachschulen und Akademien für Fotografie und Design sowie junge Fotografinnen und Fotografen und Designerinnen und Designer bis zwei Jahre nach Studienabschluss. Einsendeschluss ist Freitag, der 12. Februar 2016. „Gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen sind für zahlreiche Betroffene – ob von Rheuma, Krebs, Sucht oder seltenen Erkrankungen – ein Anker und wichtige Anlaufstelle. Durch den Kontakt mit anderen Menschen erleben sie sowohl Unterstützung als auch Gemeinschaft und können neue Kraft schöpfen. Wenn Sie kreative Ideen haben, wie diese wichtige Größe im Gesundheitswesen abgebildet werden könnte, nehmen Sie am Fotowettbewerb der vdek teil“, ermuntert Dr. Daniela Sommer Studierende hessischer Hochschulen und Berufsanfänger.

Schirmherr der Ausschreibung ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Ausgelobt werden Preisgelder von insgesamt 8.000 Euro (1. Preis: 4.000 Euro, 2. Preis: 2.500 Euro, 3. Preis: 1.500 Euro). Aus den Siegerfotos und weiteren authentischen Einsendungen wir eine Wanderausstellung organisiert, die im Sommer 2016 in Berlin anlässlich der offiziellen Preisverleihung eröffnet wird. Darüber hinaus entsteht ein Ausstellungskatalog. Weitere Informationen zum Fotowettbewerb, die Teilnahmebedingungen und das Teilnahmeformular finden Sie unter http://www.vdek.com/ueber_uns/vdek-fotowettbewerb/selbsthilfe.html.
In diesem Zusammenhang verweist Dr. Daniela Sommer auch darauf, dass im Landkreis Waldeck-Frankenberg zahlreiche Selbsthilfegruppen aktiv sind, die Menschen zusammenführen, Austausch und Hilfe bieten. Beim Gesundheitsamt des Kreises wurde kürzlich eine Selbsthilfekontaktstelle aufgebaut. Einige der bestehenden Selbsthilfegruppen haben bereits eine enge Anbindung an die Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung, die Suchtberatungsstelle und den Treffpunkt. Die Selbsthilfekontaktstelle ist eine Ergänzung zu den bestehenden Strukturen, insbesondere mit einer koordinierenden Funktion. Eine Aufgabe ist u. a. die Erstellung eines Selbsthilfewegweisers für Waldeck-Frankenberg. Ein besonderer Fokus der Selbsthilfekontaktstelle ist aber auch die Unterstützung der Gruppen, insbesondere in der Gründungsphase und bei der Öffentlichkeitsarbeit, um die Gruppen bekannter zu machen und ihre wertvolle Arbeit zu fördern. Ansprechpartner für Selbsthilfegruppen im Landkreis sind Susanne Humeny-Dechert, Michel Steiner und Isabelle Battefeld. Sie sind erreichbar unter Telefon 05631/ 954-888 oder E-Mail shk@landkreis-waldeck-frankenberg.de. „Ich freue mich, dass die Selbsthilfegruppe nun einen Ansprechpartner im Landkreis haben! Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei allen Selbsthilfegruppen für ihr Engagement bedanken. Sie sind jene, die durch Informationen, Erfahrungsaustausch und gute Gespräche etc. helfen mit Problemen und Krankheit leben zu lernen, damit Lebensmut und Freude trotz Schwierigkeiten erhalten bleiben. Ihnen gebührt mein Respekt und mein herzlicher Dank!“, sagt die gesundheitspolitische Sprecherin Dr. Daniela Sommer abschließend.

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