Korbach(pm). Seit einigen Jahren ist der Trend festzustellen, Gärten von blühenden Naturräumen in betonierte Steinwüsten zu verwandeln. Wurde früher die Arbeit im eigenen Garten als Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit und als Möglichkeit verstanden, in direkten Kontakt mit der Natur zu kommen, so verstehen heute immer mehr Menschen derartige Tätigkeiten als Belastung, die man möglichst vermeiden sollte – mit fatalen Folgen für die Natur. Landrat Dr. Reinhard Kubat ruft dazu auf, dem entgegenzuwirken. Gärten sind ideale Lebensräume etwa für Bienen, die ihrerseits auch wieder wichtig für die Funktion bestimmter Prozesse sind.…
Weiter lesenKategorie: Panorama
NABU hält Waldstrategie nicht für ausreichend
Vorsorge zum Schutz der Wälder fehlt Wetzlar(pm). Das von Ministerpräsident Volker Bouffier und Umweltministerin Priska Hinz vorgelegte 200-Millionen-Euro-Programms des Landes zum Erhalt der Wälder hält der NABU Hessen für unzureichend. „Bisher handelt es sich nur um ein Subventionsprogramm und kein Waldschutzprogramm mit ausschließlicher Fokussierung auf Aufräumen und Aufforsten und kein Waldschutzprogramm“, kritisiert Mark Harthun, Waldexperte des NABU. Es fehlten Vorsorgemaßnahmen zur Erhaltung geschlossener Altholzbestände und die Ausweisung von Klimaschutzwäldern zur Erforschung der Waldentwicklung im Klimawandel. Auch vermisst der NABU noch verbindliche Vorgaben an Waldbesitzer zur Entwicklung naturnaher Wälder. „Öffentliche Gelder…
Weiter lesenAufforstungen alleine reichen nicht
NABU fordert umfassende Waldstrategie im Klimawandel Wetzlar(pm). Etwa 20.000 Hektar Wald sind allein in diesem trockenen Sommer in Hessen abgestorben. Das entspricht 2,2 Prozent der Waldfläche. Ministerpräsident Volker Bouffier und Umweltministerin Priska Hinz haben für den morgigen Freitag die Verkündung von politischen Konsequenzen angekündigt. Angesichts der großen Schäden fordert der NABU eine umfassendere Waldschutzstrategie. Sie müsse aus drei Säulen bestehen: „Eine Anpassung an den Klimawandel verlangt neben Waldneugründungen auch den Schutz von Waldgebieten und die Waldstabilisierung“, so Mark Harthun, Waldexperte des NABU Hessen. Wichtiger als Aufforstungen sei die Vorsorge gegen…
Weiter lesenFaszinierende Welt der Fledermäuse
Internationale Fledermausnacht am 24. und 25. August Wetzlar(pm). Sie sind die wahren Herrscher der Nacht. Sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und rasen mit bis zu 880 Herzschlägen pro Minute durch die Dunkelheit. Nicht zuletzt deshalb gehören Fledermäuse zu den faszinierendsten heimischen Tieren. Auf Batmans Spuren können sich Naturinteressierte bei der 23. Internationalen Fledermausnacht am 24. und 25. August an vielen Orten in Hessen begeben. Rund um das letzte Augustwochenende veranstaltet der NABU zahlreiche Fledermausfeste, Vorträge, Wanderungen und Exkursionen rund um die nächtlichen Jäger. Wer Fledermäuse in…
Weiter lesenInsekten effektiv schützen
NABU Hessen setzt sich für umfassendes Landeskonzept ein Wetzlar(pm). Um die gefährdete Insektenvielfalt effektiv zu schützen, fordert der NABU Hessen die Landesregierung auf, ein umfassendes Konzept vorzulegen und zügig umzusetzen. Hierbei spielt die Landwirtschaft eine herausragende Rolle. „Für den Insektenschutz in der Feldflur sind drei Faktoren von großer Wichtigkeit: Eine deutliche Reduktion von Pestiziden und Düngereinsatz, mehr Strukturvielfalt in der Feldflur und eine Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft“, erklärte die Stellv. NABU-Landesvorsitzende Stefanie Stüber auf dem Naturschutzforum 2019 in Wetzlar. Als großes Defizit sieht der NABU Hessen an, dass bestehende Förderinstrumente…
Weiter lesenFreiwilliges Ökologisches Jahr und ökologischer Bundesfreiwilligendienst im Nationalpark Kellerwald-Edersee
Einsatzstellen in NationalparkZentrum, KellerwaldUhr und BuchenHaus mit WildnisSchule sind noch frei – bewerben ist noch möglich Bad Wildungen(pm). Nach der Schule ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) eine gute Alternative, wenn Absolventinnen und Absolventen sich über ihren Berufswunsch noch nicht im Klaren sind. Ähnlich verhält es sich mit dem ökologischen Bundesfreiwilligendienst: zum Füllen einer Auszeit, zum Umorientieren oder weil man etwas Sinnvolles im ökologischen Bereich machen möchte, eignet sich dieses Programm. Beides kann auch im Nationalpark Kellerwald-Edersee absolviert werden – im NationalparkZentrum in Vöhl-Herzhausen, in der KellerwaldUhr bei Frankenau und…
Weiter lesenHalbierung des Gifteinsatzes: NABU Hessen fordert Landesplan zur Pestizidreduktion
Wetzlar(pm). Der NABU Hessen fordert die Landesregierung auf, den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft bis zum Jahr 2025 um 50 Prozent zu reduzieren. „Das grassierende Insekten- und Vogelsterben in der freien Feldflur zeigt, dass wir eine drastische Verringerung von Giften auf Feld und Acker benötigen“, erklärt NABU-Landesvorsitzender Gerhard Eppler. Um das Artensterben zu stoppen, sei es notwendig, klare Ziele für eine zukunftsfähige Landwirtschaft ohne Gifteinsatz zu formulieren und diese in den kommenden Jahren Schritt für Schritt umzusetzen. „Eine Erfolgskontrolle durch die jährliche Erhebung der Mengen, Wirkstoffe und Flächen, auf…
Weiter lesenEen vierde Weg voor Europa
Kultuurpolitiek als alternatief tegen ekonomisch centralisme (56e Europeade van de Volkskulturen in Frankenberg) Lukas DE VOS. Er is een wonderlijke overeenkomst tussen de 11 julitoespraak van Mia Doornaert in Antwerpen en de verklaring die de burgemeester van het Hessische Frankenberg Rüdiger Hess aflegde op 21 juli. Wie ? Doornaert is na wat gekrakeel door de Vlaamse regering aangewezen als voorzitster van het Vlaams Fonds voor de Letteren, maar is van huize uit joernaliste internationale politiek. Hess is vorig jaar verkozen tot voorzitter van de Internationale Europeade van Volkskulturen, maar van…
Weiter lesenKlimaschutz mit Hilfe der Natur
NABU Hessen fordert acht große Klimaschutzwälder Wetzlar(pm). Angesichts der großen Waldschäden durch die Klimaerwärmung fordert der NABU vom Land die Einrichtung von acht großen Klimaschutzwäldern im hessischen Staatswald. „Um zu erfahren, welche Wälder künftig Trockenheit und Hitze am besten standhalten können, müssen wir der Natur über die Schulter schauen“, erklärt NABU-Waldexperte Mark Harthun. In den Klimaschutzwäldern solle die Natur den Vorrang erhalten und zeigen, welche Baumarten für die Zukunft am besten geeignet seien. „Dem Staatswald kommt hier eine große Verantwortung zu. Es kann nun nicht darum gehen, vorschnell und mit…
Weiter lesenMehr als 20 Millionen neue Bäume – HessenForst blickt in die Zukunft
Kassel(pm). Stürme, Hitze, Dürre und Schädlinge haben in den vergangenen 18 Monaten den Wald in Hessen extrem geschädigt. Millionen Bäume sterben in rasantem Tempo ab, bereits jetzt ist im hessischen Staatswald eine Fläche von 10.000 Fußballfeldern nahezu entwaldet. Eine ökologische Katastrophe. Försterinnen und Förster sehen sich einer großen Aufgabe gegenüber: den Wald von morgen klimastabil wiederaufzubauen. Allein im Staatwald müssen in den nächsten Jahren über 20 Millionen neue Bäume gepflanzt und über 80 Millionen Euro investiert werden. Dafür feilt HessenForst am Programm „Mischwald für morgen“. Das Ziel: Alle Waldfunktionen dauerhaft…
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