Ab in die Mitte! Bad Wildungen

Bad Wildungen(pm). Unter dem Motto “Stadträume neu erleben” hat der Altstadtverein zu zwei Veranstaltungen eingeladen. Neues ist in der südlichen Altstadt geplant. In dem Grünzug zwischen Stadtmauer und der Straße “Dürrer Hagen” sollen die Aufenthaltsqualitäten erhöht werden. Daher wird im Zusammenhang mit dem Förderprogramm “Lebendige Zentren” für diesen Freiraum zurzeit vom Büro Stadt und Natur, Kassel, eine Machbarkeitsstudie erstellt. Zu dem von der ProjektStadt moderierten Treffen kamen fünfzehn Bewohnerinnen und Bewohner. Vielfältige Ideen wurden besprochen. Es ging zum Beispiel um die Schaffung von einigen Stellplätzen, die Anpflanzung von Obstbäumen, die Herrichtung von “essbaren Gärten” sowie die Anlage einer öffentlichen Fläche für alle Generationen. Dieser Beteiligungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Unter www.bad-wildungen.de können noch bis zum 16. Juli 2023 Ideen und Anregungen eingereicht werden. Gerne können Ideen auch per Schreiben im Rathaus abgegeben werden.

Aktion in der südliche Altstadt. Foto: Stadt Bad Wildungen

Zwei Tage später fand eine weitere Aktion in der “Neuen Straße” statt. Der Verein organisierte ein Straßenfest zum Spielen und Schnuddeln. Für die Veranstaltung wurde die “Neue Straße” zwischen “Teichstraße” und “Fritz-Appel-Straße” für den Autoverkehr gesperrt. Es kamen über den Nachmittag verteilt mehr als 80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die das Angebot an Gesellschafts- und Geschicklichkeitsspielen bei Kaffee und Kuchen nutzten. Schnell zeigte sich, dass sich die Fläche zum Spielen und zum Verweilen anbietet. Ohne den Durchgangsverkehr erhöht sich die Wohnruhe und somit die Wohnqualität in dem gesamten nördlichen Altstadtquartier.

Angeregt wurde daher, das probeweise Sperren des Straßenabschnitts über einen längeren Zeitraum – z. B. einen Monat – auszuprobieren. Mittels Verkehrserhebungen sind die Auswirkungen einer Sperrung auf das Straßennetz zu ermitteln und zu bewerten. Frank Volke: “Mit dem Stadtringumbau stellt das Durchfahren der “Neuen Straße” keine große Abkürzung mehr dar. Über die Straße “Fetter Hagen” können alle Ziele auf kurzem Wege erreicht werden. Auch bleiben alle Parkplätze in der nördlichen Altstadt bequem anfahrbar. Daher werden wir die Stadtverwaltung bitten, die Durchführung einer Probephase zu prüfen”.

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