Mit der Wirtschaftsförderung CO2 und Kosten sparen mit dem PIUS-Förderprogramm

Von der Beratung bis zur Projektumsetzung sind hohe Zuschüsse möglich

Korbach(pm). PIUS ist ein Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Hessen. Die vier Buchstaben stehen für Produktionsintegrierter Umweltschutz. Man dabei als Unternehmer die Produktionsprozesse mit staatlicher Unterstützung so überarbeiten, dass sowohl die Kosten als auch die CO2-Emmissionen des Unternehmens gesenkt werden. Das hessische PIUS-Programm besteht aus drei Förderlinien, die aufeinander aufbauen. Der erste Schritt des Förderprogramms ist die kostenfreie Erstberatung, die als Energieberatung vom RKW-Hessen angeboten wird. War diese sogenannte Impulsberatung erfolgreich, muss als Grundlage für ein PIUS-Projekt die PIUS-Beratung durchgeführt werden. Hierbei identifizieren die Ingenieure aus dem Beraterpool des RKW-Hessen, wie der Betrieb den Energie- und Ressourcenverbrauch senken sowie Wasser und Abfall reduzieren kann.


Gemeinsam mit Unternehmer und  Produktionsplanern erarbeiten diese beratenden Produktionsspezialisten ein detailliertes Konzept. Darin berechnen sie für die Antragstellung auf einen Förderzuschuss, wie man mit Investitionen in Produktionstechnik und Gebäudehülle CO2-Emissionen mit innovativen Technologien nachhaltig vermindern können. Und dann wird der Förderzuschuss PIUS-Invest interessant, der sich im Idealfall mit anderen Investitionsförderungen zu einem vollwertigen Investitionspaket kombinieren lässt.


PIUS-Invest fördert hessische KMU bei Investitionen zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Förderfähig sind Vorhaben, die zu einer wesentlichen Verbesserung der CO2-Bilanz im Rahmen von Prozess- und/ oder Organisationsinnovationen beitragen, die gesetzlich vorgegebenen Mindeststandards übertreffen und mindestens eins der folgenden Ziele verfolgen:
• Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz in Produktion und Gebäudehülle
• Vernetzung und Digitalisierung von Prozessen zur Optimierung des Ressourceneinsatzes und zur Abfallvermeidung
• Produktion, Verteilung, Nutzung und Speicherung erneuerbarer Energien
• Anpassung an den Klimawandel
• Einsparung von Roh- und Wertstoffen sowie Etablierung von Wertstoffkreisläufen durch Einsatz innovativer Fertigungstechniken


Zuständig für die Bearbeitung der Förderanträge für PIUS-Invest ist die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank). Hier werden die Anträge daraufhin geprüft, ob  die Innovationskriterien erfüllt werden und die berechneten CO2-Einsparungen erzielt werden können. Als Unternehmer kann man für jedes Innovationsprojekt einen Antrag stellen. Es gibt maximal 40 Prozent der förderfähigen Kosten beziehungsweise maximal 500.000 Euro pro Projekt. Die Wirtschaftsförderung Waldeck-Frankenberg informiert interessierte Unternehmen gerne über die weiteren Details des PIUS-Förderprogramms und stellt bei Bedarf die notwendigen Kontakte zu beteiligten Institutionen her. Erreichbar ist das Team der Wirtschaftsförderung entweder telefonisch unter der Tel.-Nr.: 05631 5030245 oder per Email über info@wfg-hessen.de. Weitere Informationen zu Förderprogrammen und Veranstaltungen finden man auf www.wfg-hessen.de.

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