Beratungsangebot JUMP unter neuer Leitung

Korbach(pm). Was möchte ich mal werden? Wie schaffe ich den Sprung in eine Ausbildung, auch wenn mein Schulabschluss nicht so gut ist oder ich gar keinen erreiche? Genau diese Fragen stellen sich viele Jugendliche bereits im jungen Alter. Einige haben jedoch bis zum Schulabschluss noch keine wirklichen Antworten darauf gefunden. Genau an dieser Stelle setzt das  Beratungsangebot JUMP – Jugend mit Perspektive, der DELTA Waldeck-Frankenberg GmbH an. Jugendliche und junge Erwachsene von 12 bis 26 Jahren erhalten hier Unterstützung beim Finden dieser wichtigen Antworten. Geleitet wurde das bereits etablierte Projekt viele Jahre von Angelika Goldkamp die diese wichtige Aufgabe an ihre Nachfolgerin Karin Lehmann abgab.


Seit 2015 leitete Angelika Goldkamp das Projekt JUMP. In dieser Zeit stand sie nicht nur vielen Schülerinnen und Schüler mit Rat und Tat zur Seite, sondern kümmerte sich mit ihrem Team auch um aktive und passive Schulverweigerer. „Es ist Frau Goldkamp zu verdanken, dass JUMP im Landkreis anerkannt ist. Man kann sagen, es ist ihr „Baby“, welches sie großgezogen hat. Sie „brennt“ für das Projekt und hat es maßgeblich geprägt“, sagte Volker Heß von der DELTA Waldeck-Frankenberg GmbH bei der Verabschiedung von Frau Goldkamp in den wohlverdienten Ruhestand. Neben der Beratung von Jugendlichen, bauteAngelika Goldkamp in ihrer Tätigkeit ein Netzwerk unterschiedlicher Akteure, wie dem Fachdienst Jugend des Landkreises Waldeck-Frankenberg, dem Jobcenter, der Berufsberatung und Schulen, auf. Mit diesem Netzwerk ist es dem JUMP-Team möglich, Jugendlichen, die nicht den Einstieg in die Arbeitswelt gefunden haben, zu helfen und gemeinsam eine berufliche Perspektive aufzubauen.

Heute ist JUMP ein wichtiger Bestandteil der Jugendberufsagentur. Ihre wichtige Aufgabe legte Frau Goldkamp vertrauensvoll in die Hände ihrer Kollegin und
stellvertretenden Projektleitern Karin Lehmann. „Mit Karin Lehmann haben wir eine Nachfolgerin in der Projektleitung gefunden, die ebenfalls seit vielen Jahren in JUMP arbeitet und die stellvertretende Projektleiterin war. Dadurch können wir von einer Kontinuität in der Arbeit ausgehen,“ erklärte Volker Heß weiter.

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