Bester Praktikumsbericht kommt aus Waldeck-Frankenberg: Platz 1 an Tom Jessat von der MPS Adorf

Bad Nauheim/Diemelsee(pm). Authentische Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt – auch in diesem Jahr erhielten das wieder viele Schülerinnen und Schüler bei ihren Betriebspraktika. In Bad Nauheim wurden nun durch den Arbeitgeberverband Hessenmetall und das Netzwerk Schulewirtschaft die 18 besten Praktikumsdokumentationen der jungen Menschen – darunter fünf aus Nordhessen – ausgezeichnet. Tom Jessat, Mittelpunktschule Adorf/Diemelsee, der sein Praktikum bei der CHR Janson GmbH Landmaschinenfachbetrieb, Diemelsee, absolvierte, belegte den ersten Platz in seiner Kategorie. Frauke Syring, Geschäftsführerin des Netzwerks Schulewirtschaft Nordhessen, das die Veranstaltung organisierte, gratulierte bei der Hessensieger-Ehrung des Schülerwettbewerbs „Der beste Praktikumsbericht“ allen Gewinnern: „Eure Praktikumsmappen mit überzeugenden Reflektionen zählen zu den Top-Berichten in ganz Hessen. Ihr konntet wichtige Schlüsselkompetenzen kennenlernen, gleichzeitig eure Fertigkeiten in der Praxis anwenden und erproben, ob sie mit den Anforderungen in einem selbst gewählten Beruf genügen.“

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Bei der feierlichen Preisverleihung im Bildungshaus Bad Nauheim zeigte sich Rainer Welzel, Vorstandsmitglied Hessenmetall, von der Kreativität und Qualität der Arbeiten sehr beeindruckt. Für ihn steht fest: „Berufspraktika sind ein wichtiger Schritt für die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in ihr späteres Berufsleben, Sie sind aber auch ein gutes Instrument für die Unternehmen, sich als interessante und gute Arbeitgeber zu präsentieren. Die Praxisberichte sind Ausdruck dessen, mit wieviel Engagement und Kreativität die Schüler ihr Praktikum erlebt und dokumentiert haben.“ Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz erklärte, dass die Leistungen in beeindruckender Weise dokumentierten, wie gut sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Berufsorientierung auseinandergesetzt haben: „Es ist ihnen gelungen, die Reflexion der Ergebnisse und damit die Konsequenz für den eigenen beruflichen Orientierungsprozess in besonders ansprechender und anspruchsvoller Form darzustellen.“ Die Betriebspraktika und die Anfertigung des Praktikumsberichts, so der Minister, nähmen bei der beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern einen hohen Stellenwert ein: „Durch Erfahrungen in der Praxis erhalten die Jugendlichen authentische Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt, können ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in der Praxis anwenden und werden dadurch stärker für ihren beruflichen und schulischen Bildungsweg motiviert.“ Einen besonderen Dank für die geleistete Unterstützung richtete Dieter Dembczyk, der für das Kultusministerium vor Ort war, an alle Lehrerinnen und Lehrer, die bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Praktika dem beruflichen Nachwuchs zur Seite standen. Ebenso dankte er besonders allen engagierten Praktikumsbetrieben, die durch Bereitstellung ihrer Ressourcen einen wertvollen Beitrag bei der beruflichen Orientierung der Jugendlichen leisteten.

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Die Gewinner hatten sich als Sieger in Nord-, Mittel- und Osthessen sowie Wiesbaden-Rheingau-Taunus und dem Rhein-Main-Taunus Gebiet für das Landesfinale qualifiziert. Die hochkarätige Jury aus Pädagogen und Wirtschaftsvertretern bewertete alle eingereichten Praktikumsmappen nach den Kriterien Formale Struktur, Inhalt, Kreative Gestaltung und Gesamteindruck. Der Arbeitgeberverband Hessenmetall stellte erneut die Geldpreise für die 18 Hessensieger aus sechs Kategorien zur Verfügung: 1. Platz 100 Euro, 2. Platz 75 Euro, 3. Platz 50 Euro.

Zum Hintergrund:
In diesem Jahr wird bereits zum 13. Mal der beste Praktikumsbericht in ganz Hessen ermittelt. Die Lehrkräfte trafen eine Vorauswahl und reichten die besten Arbeiten bei ihren regionalen Schulewirtschaft-Geschäftsstellen ein. Regionale Juryteams begutachteten alle Arbeiten und ermittelten die Gewinner in den jeweiligen Schulformen und Regionen.

Die Sieger sind:

Schulform Förderschule

1. Preis: Leon Dithmar, Baunsbergschule, Baunatal
(Hessen Mobil Straßenmeisterei, Melsungen)

2. Preis: Leonie Jenny Bramer, Helmut-von-Bracken-Schule, Gießen
(Kindertagesstätte Mäuseburg, Langgöns)

3. Preis: Peggy Frömel, Bergwinkelschule BFZ, Schlüchtern
(Main-Kinzig-Kliniken, Schlüchtern)

Schulform Hauptschule

1. Preis: Tom Jessat, Mittelpunkt-Schule Adorf, Diemelsee
(CHR Janson GmbH Landmaschinenfachbetrieb, Diemelsee)

2. Preis: Lina-Marie Lauber, Mittelpunktschule Hartenrod, Bad Endbach
(Ev. Dekanat Biedenkopf-Gladenbach, Gladenbach-Weidenhausen)

3. Preis: Marc Bernhardt, Erich-Kästner-Schule, Oberursel
(Henrichs GmbH, Bad Homburg vor der Höhe)

Schulform Realschule

1. Preis: Björn Kaschützke, Eichendorffschule, Kelkheim
(Deutsche Bank AG, Eschborn)

2. Preis: Johannes Wild, Sophie-Scholl-Schule, Flörsheim am Main
(Weingut Joachim Flick, Flörsheim am Main)

3. Preis: Thimon Beyer, Werner-von-Siemens-Schule, Wiesbaden
(Vitronic, Wiesbaden)

Integrierte Gesamtschule

1. Preis: Meret Kuhn, Lahntalschule, Lahnau
(die tierärztinnen, Wetzlar-Nauborn)

2. Preis: Julian Eberling, Gesamtschule, Fuldatal
(Mühlenbäckerei Denninger, Frankfurt)

3. Preis: Sarina Nebel, Albert-Einstein-Schule, Langen
(Tierarztpraxis Claudia Bauer, Dreieich)

Schulform Gymnasium, Sek. I

1. Preis: Leonie Egloff, Hohe Landesschule, Hanau
(Hof Buchwald, Nidderau)

2. Preis: Irina Uliyanova, Heinrich-Gruppe-Schule, Grebenstein
(Lungenfachklinik, Immenhausen)

3. Preis: Jolin See, Philipp-Reis-Schule, Friedrichsdorf
(Ludwig Meyer GmbH & Co. KG, Friedrichsdorf)

Schulform Gymnasium, Sek. II

1. Preis: Sarah Günther, Gymnasium Nidda
(Josef-Moufang-Schule, Nidda)

2. Preis: Paula Schäfer, St. Ursula-Schule, Geisenheim
(Vermessungs-und Katasteramt Westerwald-Taunus, Westerburg)

3. Preis: Marina Mühlemann, Hohe Landesschule, Hanau
(Amtsgericht, Hanau)

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