Zirkusprojekt von Stadt und Landkreis wird vom Kiwanis-Club unterstützt

Frankenberg(pm). Seit rund 20 Jahren veranstalten die Stadt Frankenberg und der Landkreis Waldeck-Frankenberg gemeinsam das beliebte Zirkusprojekt auf dem Frankenberger Burgberg. Nach dem Corona-bedingten Ausfall im letzten Jahr wurde das Projekt 2021 mit nur 50 statt wie sonst mit 90 Kindern aus dem ganzen Landkreis durchgeführt. Der gemeinnützige Verein Kiwanis Ederbergland hat das Projekt auch 2021 wieder finanziell unterstützt und sozial benachteiligten Kindern mit der Übernahme der Anmeldekosten eine Teilnahme ermöglicht. Einigkeit herrschte bei einem gemeinsamen Pressetermin bezüglich der Wichtigkeit des Zirkusprojekts für die teilnehmenden Kinder. Kiwanis-Präsident Robert Ingenbleek führte aus, dass durch das Engagement des Service-Clubs in diesem Jahr acht Kindern die Teilnahme am Zirkus-Projekt ermöglicht wurde. Insgesamt 650 Euro hat der Club dafür beigesteuert. „Das wollen wir auch weiterhin so handhaben. Für die ganzen Familien ist der Zirkus ein besonderes Ereignis und Erlebnis“, so Ingenbleek.

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„Wir freuen uns, dass wir auch als Stadt hier so einen wichtigen Beitrag leisten können“, bekräftigte Stadtrat Friedhelm Schneider in Vertretung von Bürgermeister Heß. Auch der scheidende Landrat Dr. Reinhard Kubat wollte mit seiner Anwesenheit dokumentieren, wie wichtig ihm das Zirkusprojekt ist. „Jeder Cent, der hier hineingeht, ist gut angelegtes Geld. Mein Dank gilt dem Kiwanis-Serviceclub als treuer Partner, der das Projekt neben den öffentlichen Stellen unterstützt.“ Diese Tradition könne gern bewahrt werden. Gerade während der Corona-Pandemie sei es eine besonders wichtige Aufgabe, Kinder zu fördern. Margarita Linne und Johannes Engelmann, die das Projekt von Seiten des Frankenberger Jugendhauses seit Jahren betreuen, bestätigten: „Das Projekt ist einzigartig im Landkreis und die Begeisterung der Kinder bleibt nachhaltig. Viele Kinder waren in den letzten Jahren schon mehrfach dabei.“ „Viele der Teamerinnen und Teamer haben früher selbst am Zirkusprojekt teilgenommen“, ergänzte Noemi Kunze vom Fachbereich Sport und Jugend des Landkreises.

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Im nächsten Jahr ist die Zirkus-Schnupperwoche vom 14. bis zum 17. Februar geplant. Das eigentliche Zirkusprojekt findet traditionell kurz vor den Sommerferien statt. Auch jenseits des Zirkusprojekts bietet das Jugendhaus Frankenberg ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche an. Dazu zählen die Ferienbetreuung in Oster-, Sommer- und Herbstferien, zahlreiche kreative, unterstützende und offene Angebote am Nachmittag, ein eigener Podcast mit Jugendthemen und vieles mehr. Eine Besonderheit im Landkreis ist zudem die neu eingerichtete Trauergruppe. Sie bietet eine Gesprächsplattform für Jugendliche, die einen Verlust erlitten haben. Für dieses Angebot versprach Landrat Kubat vor Ort spontan einen Beitrag von 500 Euro aus seinen Mitteln „als Starthilfe“.

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