Junge Union Hessen kritisiert hessische Absage der Grünen Woche

Wiesbaden(pm). Die hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz, hat durch einen mutmaßlich eigenmächtigen Ministerentscheid festgelegt, dass Hessen im kommenden Jahr nicht mit einem eigenen Stand auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vertreten sein wird. „Die Entscheidung, das Hessen keinen Stand auf der Grünen Woche haben wird, ist falsch und nicht nachvollziehbar. Seit vielen Jahrzehnten bietet sie die Möglichkeit unsere regionalen Produkte erfolgreich zu vermarkten. Wer Nachhaltigkeit ernst nimmt, muss Regionalität fördern. Das versäumt die Grüne Ministerin mit Ihrer Absage der Grünen Woche.“, so Anna-Maria Bischof, Referentin für Umwelt, Landwirtschaft, ländlicher Raum und Klima der Jungen Union Hessen.

Anna-Maria Bischof, Foto:pr
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Die Grüne Woche ist die weltgrößte Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau auf dem Messegelände in Berlin. Typisch hessische Spezialitäten wurden dort in der Vergangenheit den Besuchern aus dem In- und Ausland präsentiert. „Schon in den vergangenen Jahren wurde das Angebot des hessischen Standes weiter reduziert. Mit ihrer Entscheidung, nun überhaupt keinen Stand auf der Grünen Woche zu haben, zeigt Frau Hinz, dass hessische Traditionen und unsere heimische Landwirtschaft bei ihr keinen Stellenwert besitzen,“ so Sebastian Sommer, Vorsitzender der Jungen Union Hessen.

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Einen Grund für die Absage des Standes bleibt Ministerin Hinz schuldig. Die Corona-Pandemie soll eine Ursache für die Absage durch die grüne Ministerin gewesen sein. Allerdings hat sich der Messeveranstalter in Berlin mit den Ausstellern der Grünen Woche auf eine 2G-Regelung geeinigt.
Kein anderes Bundesland hat bisher die Teilnahme aufgrund der Pandemie auf der Messe in Berlin abgesagt. Die Corona-Pandemie als Grund der Absage ist somit aus Sicht der Jungen Union Hessen hinfällig. „Über die wahren Gründe für die Absage kann man nur spekulieren. Fakt ist, dass es ein weiterer Schlag gegen unsere heimische Landwirtschaft aus dem grünen Umweltministerium ist. Die Pandemie kann nicht immer als Deckmantel herangezogen werden, wenn eine unliebsame Entscheidung getroffen wird. Wir bitten Frau Hinz inständig diese Entscheidung zum Wohle des Landes Hessen und der hessischen Landwirte zu überdenken,“ so Anna-Maria Bischof abschließend.

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