Junge Union begrüßt die Lockerungen für Clubbetreiber und Gastronomen

Waldeck-Frankenberg(pm). Für hessische Veranstalter, Gastronomen und Clubbetreiber gibt es nun, seit dem 16.9.2021, endlich wieder eine vernünftige Öffnungsperspektive, nach 1,5 Jahren des Bangens und Hoffens auf Lockerungen. Ihnen steht es nämlich ab sofort frei in Innenräumen die 2 G-Regel einzuführen. Zutritt erhalten also nur diejenigen, die entweder von Corona genesen sind oder vollständigen Impfschutz nachweisen können. Im Gegenzug fallen Auflagen für den Innenbereich, wie Kapazitätsbeschränkungen oder die Maskenpflicht. „Die Möglichkeit für Clubbetreiber, 2G einzuführen, ist kein Impfzwang durch die Hintertür, vielmehr handelt es sich um eine freiwillige Regelung der Betreiber solcher Einrichtungen, die im freien Wettbewerb bestehen wollen und sich wieder eine Existenzgrundlage schaffen müssen“, stellt Luca Rampe, Vorsitzender der Jungen Union
Frankenberg, klar.

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Die Junge Union Frankenberg kennt die Sorgen und Probleme der Clubbetreiber, so hatten sie sich erst vor kurzem hautnah, bei einem Gespräch in einem Club mit den Betreibern, ein Bild über die Problematiken der oben genannten Kapazitätsgrenze und der Maskenpflicht gemacht. Damals haben
die Betreiber gegenüber dem CDU Nachwuchs deutlich gemacht, dass ein Öffnen mit den bisherigen Beschränkungen schlicht unrentabel sei. Darüber hinaus sei der Clubbesuch mit Maske auch für viele Gäste ein Störfaktor, der das besuchen der Diskotheken unattraktiv mache. „Es ist längst überfällig, dass man unseren Clubbetreibern wieder eine Existenzgrundlage bietet“, meint Leon Frick stellvertretender Vorsitzender der JU Frankenberg, „viele haben die lange Zeit nur mit Mühe überstanden, die Auswirkungen des langen, defacto Lockdowns für Clubs, werden sich vermutlich erst später zeigen.“ Auch, dass die Landesregierung am 14.9.2021 angekündigt hat, künftige Beschränkungen nicht mehr nur von der Inzidenz abhängig zu machen, sondern von mehreren Faktoren gleichzeitig, stimmt die jungen Konservativen froh. Sorge bereitet ihnen aber weiterhin der Umgang mit kleinen Clubs, wie sie hier im ländlichen Raum existieren. So sind beispielsweise Verträge mit der GEMA so ausgelegt, dass sie besonders für große Clubs lukrativ sind. „Man darf aber auch nicht vergessen: Auch vor Ort in Frankenberg wird den Clubbetreibern Steine in den Weg gelegt. Die verhängten und völlig überzogenen Sperrzeiten seitens der Stadtverwaltung sind für die örtlichen Betreiber ein Problem. Diese Zeiten müssen dringend überarbeitet oder abgeschafft werden, gerade um einen Restart des Nachtlebens weiter zu unterstützen.“, macht Luca Rampe, deutlich.

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