UKGM: Beschäftigten müssen ernstgenommen werden

Wiesbaden(pm). Seit Jahren häufen sich die Klagen über Arbeitsverdichtung, Personalmangel, Überstunden und Überlastungs- und Risikoanzeigen am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), die von der schwarzgrünen Landesregierung ignoriert werden. Heute haben die Beschäftigten der Uniklinik Gießen-Marburg einen offenen Brief an Wissenschaftsministerin Angela Dorn übergeben, in dem sie gute und verlässliche Arbeitsbedingungen fordern. Die wissenschaftspolitische und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dr. Daniel Sommer, erklärte dazu am Donnerstag: „Wegsehen und Wegducken sind gerade im Gesundheitsbereich keine Option. Aber diese Taktik fährt Schwarzgrün seit mehreren Jahren, wenn es um den Personalmangel, den Überstundenstand und die Überlastung des Personals am UKGM geht. Ich kann nur hoffen, dass das Schreiben der Beschäftigten die Regierung an ihren gesetzlichen Auftrag der Sicherstellung notwendiger medizinischer Versorgung erinnert. Wenn sich die Beschäftigten eines großen hessischen Klinikums an die Regierung wenden, dann muss das ernstgenommen werden. Sie haben diesen Schritt unternommen, weil sie gute Arbeit leisten und nicht nur den Mangel verwalten wollen – es darf nicht am Personal gespart werden. Sicherheit ist ein Patientenrecht und muss oberste Priorität haben. Und zu einer sicheren Gesundheitsversorgung gehört eben auch, genug Personal vorzuhalten. Wir als SPD-Fraktion setzen uns weiter für Personalmindeststandards ein, damit Stationen gut ausgestattet werden und das Arbeiten auf der Station selbst auch wieder attraktiver wird.“

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