Entsorgung der Restbestände der Firma Wilke hat begonnen

Korbach/Berndorf(pm). Mit der Entsorgung der in der Firma Wilke noch vorhandenen Restbestände ist am heutigen Vormittag begonnen worden. Nachdem der Landkreis am 1. Oktober die Schließung der Betriebsstätte der Firma Wilke verfügt und den weiteren Vertrieb der Produkte untersagt hatte, verblieb ein Warenbestand von etwa 300 Tonnen in den Lagerräumen des Unternehmens.

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Um ein Verderben der Ware in den Kühlhäusern zu verhindern, hatte der Landkreis sich zunächst dafür eingesetzt, dass der Energieversorger seine Stromlieferungen nicht unterbrach. Gleichzeitig musste ein Weg zur schnellen und ordnungsgemäßen Entsorgung der verderblichen Produkte gefunden werden. „Nachdem der Insolvenzverwalter uns mitgeteilt hatte, dass keine liquiden Mittel für die Entsorgung vorhanden sind, ist der Landkreis im Rahmen einer so genannten Ersatzvornahme eingesprungen und hat sich darum gekümmert“, berichtete Landrat Dr. Reinhard Kubat.

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Die Entsorgung findet nun unter Aufsicht des Veterinäramtes des Landkreises statt. Er freue sich darüber, dass sich rund 20 bisherige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens Wilke be-reit erklärt hätten, an der Entsorgung mitzuwirken. Wenn die Entsorgung abgeschlossen sei, könn-ten auch die Kühlanlagen abgeschaltet werden. Der Landkreis rechnet damit, dass er für Energie- und Entsorgungskosten mit rund 100.000 Euro in Vorleistung treten muss.

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