Zusammenarbeit festigen und vertiefen: Landkreis und Kreishandwerkerschaft im Gespräch

Korbach(nh). Zu einem ersten Meinungsaustausch unter der neuen personellen Konstellation trafen sich der neu gewählte Kreishandwerksmeister Ulrich Mütze und Hauptgeschäftsführer Gerhard Brühl kürzlich mit Landrat Dr. Reinhard Kubat und dem Ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese im Kreishaus. Ziel des Gesprächs war es, die Zusammenarbeit zu festigen und zu vertiefen. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg und die Kreishandwerkerschaft als Interessenvertretung der 2.000 Handwerksbetriebe in Waldeck-Frankenberg mit rund 12.500 Erwerbstätigen wollen künftig noch enger zusammenarbeiten und sich in vielen Fragen gezielt abstimmen. Schon bisher hatte es eine erfolgreiche Kooperation im Bereich der Ausführung von vielen Projekten und Programmen gegeben, beispielhaft am Programm „Flüchtlinge und Asylbewerber ins Bauhandwerk“, das der Landkreis maßgeblich moderiert und mitfinanziert hat. Draus hatte sich ein Leuchtturmprojekt für ganz Hessen entwickelt.
Über diese erfolgreiche Kooperation hinaus soll die Zusammenarbeit beider Institutionen in den Bereichen Gebäudemanagement vertieft werden und regelmäßige Konsultationen stattfinden. Auf Wunsch des Handwerks wird das Thema Abfallwirtschaft ein weiteres Modul der gemeinsam zu behandelnden Arbeitsfelder sein sowie das Herausarbeiten von Gemeinsamkeiten von Beruflichen Schulen und Berufsbildungsstätten des Handwerks, die über Hessencampus Waldeck-Frankenberg hinaus bereits Früchte trägt, auf der Agenda stehen. Zudem soll die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises eng an die schon agierenden Wirtschaftsverbände und Organisationen in der Region angebunden werden um Synergien zu erzielen und Doppelarbeit zu vermeiden. „Nicht zuletzt erhofft sich die Kreishandwerkerschaft dadurch vom Landkreis Unterstützung in den Bemühungen um Bekämpfung der vielfältigen Erscheinungsformen von Schwarzarbeit im Landkreis Waldeck-Frankenberg“, betont Gerhard Brühl im Rahmen des Austauschs. „Wir haben vereinbart, unsere Zusammenarbeit noch weiter zu vertiefen, denn das Handwerk mit seinen familiengeführten Klein- und Mittelbetrieben ist nicht nur aufgrund seiner Ausbildungsleistung eine tragende Säule der Volkswirtschaft“, betont Landrat Dr. Reinhard Kubat. Künftig wolle man sich dazu zu Gesprächen in regelmäßigen Abständen treffen.

xmas 2928142 1280

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.