Spätreife Weizensorten helfen dem Feldhamsterschutz

Friedberg(pm). Der Feldhamster ist vom Aussterben bedroht. Von ursprünglich 59 hessischen Feldhamsterpopulationen um die Jahrtausendwende sind aktuell nur noch 11 besetzt. Mit verschiedenen ackerbaulichen Maßnahmen soll dem fortschreitenden Rückgang entgegengewirkt werden. Ein zielführender Baustein könnte der Anbau spätreifer Getreidesorten in Nachweisgebieten der Feldhamster sein. Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) prüft in Zusammenarbeit mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), welche Weizensorten sich für eine spätere Ernte und somit als flankierende Maßnahmen – zusätzlich zu bereits etablierten Hamsterschutzmaßnahmen, wie Ernteverzicht, Blüh- oder Luzerneflächen oder dem Hamsterhotel – eignen. In…

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