Kassel(pm). „Als Immaterielles Kulturerbe anerkannt, wird den artenreichen Streuobstwiesen öffentliche Wertschätzung verliehen. Diese sollte sich aber auch in der entsprechenden Pflege widerspiegeln“, konstatiert Beate Reichhold-Appel, Leiterin der Hessischen Gartenakademie (HGA) beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) und weist auf den oft desolaten Zustand der Biodiversitätshotspots hin. „Streuobstwiesen sind durch Menschenhand entstanden, weshalb diese Kultur zeitlebens Pflege benötigt. Vor allem in den ersten 10 bis 12 Jahren braucht ein junger Hochstamm-Obstbaum ausreichend Pflege, damit er gut anwachsen und sich zu einem alten, landschaftsprägenden Obstbaum entwickeln kann“, so Reichhold-Appel weiter. Die Expertin erläutert,…
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