Frankenberg(pm). In Frankenberg messen ab sofort zwei Sensoren im Bereich der Uferstraße die Feuchtigkeit im Boden. Sie sind Teil eines Testlaufs und messen Bodenfeuchte und Temperatur im direkten Umfeld von Bäumen. Ihre Messdaten senden sie in kurzen Intervallen an einen Empfänger im Betriebshof. „Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer smarten Stadt“, erklärt Bürgermeisterin Barbara Eckes. „Daten sind das Gold der Zukunft – wir müssen sie nur richtig zu verarbeiten wissen.“ „Bedarfsgerechte Bewässerung ist hier das Stichwort“, weiß Frankenbergs Smart-City-Manager Henning Huchthausen, der gemeinsam mit Betriebshofleiter Martin Hecker den Einbau vorgenommen hat. „Mit solchen Sensoren wird es leichter, beim Gießen der Bäume Wasser zu sparen und zielgerichteter einzusetzen.“
Hecker erhofft sich von dem Testlauf einen direkten praktischen Nutzen. „Wir wissen vor allem im Sommer jetzt viel besser, wann die Bäume Wasser brauchen. Wenn der Test positiv verläuft, befürworte ich eine Ausweitung im Nachgang.“ Der Frankfurter Energieversorger Mainova hat der Stadt die Sensoren gemeinsam mit weiterer Technik kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie können nach dem Test beliebig erweitert werden und auch unabhängig in die städtische Datenplattform eingebunden werden. Dort laufen zukünftig die Daten aus verschiedenen Smart-City-Bereichen zusammen. Themen sind dabei für Frankenberg unter anderem Gebäudemanagement, Parkraumbewirtschaftung, Hochwasser- und Starkregenüberwachung.

