Konzertreise des CulturClub Battenberg zum Ulla Meinecke Konzert

Wagonhallen Marburg 4. März 2023 — 18 Uhr 30 ab Battenberg

Battenberg(pm). Nach langer „Corona Pause“ organisiert der CulturClub Battenberg wieder eine Konzert Fahrt. Mit dem Bus geht es am Samstag, den 4,März 2023 um 18 Uhr 30 Uhr in die Waggonhallen nach Marburg zu einer Ikone der 80er Jahre: Ulla Meinecke die während ihrer Tour 2023 in der Universitätsstadt eines ihrer Konzerte gibt. Die Meinecke ist aufgewachsen im landwirtschaftlich geprägten Umfeld von Wallau (Lahn) am Südrand des Rothaargebirges, Ulla Meinecke zog 1966 nach Frankfurt am Main, wo sie mit 18 Jahren ihr Abitur machte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits erste eigene Lieder geschrieben. Eine Begegnung mit Udo Lindenberg 1976 ermutigte sie, das kreative Hobby zum Beruf zu machen und nach Hamburg zu ziehen, wo sie Lindenbergs Büro leitete. Die erste LP „Von toten Tigern und nassen Katzen“ erschien 1977, war sehr von Lindenbergs Einfluss geprägt, der auch fast alle Musik schrieb. Eine weitere LP Meinecke „Fuchs“ 1978 machte sie dann einem größeren Publikum bekannt und führte auch überregional zu einer wachsenden Zahl von Auftritten, teils gemeinsam mit Udo Lindenberg. 1979 zog Ulla Meinecke nach West-Berlin. Die beiden folgenden Alben „Überdosis Großstadt“ (1980) und „Nächtelang“ (1981) wurden von Herwig Mitteregger produziert. Er komponierte auch
den größten Teil der Songs; beide wurden enge Freunde. Mitteregger brachte Rosa Precht in Ulla Meineckes Band, dafür ermutigte sie ihn, eigene Texte zu schreiben und lieferte Spliff unter anderem die Songidee für den Titel Déjà vu. Die beiden LPs „Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für ewig“ (1983; mit dem von Edo Zanki geschriebenen Hit Die Tänzerin) und „Der Stolz italienischer Frauen „(1985), in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Udo Arndt, bedeuteten für Ulla Meinecke den Durchbruch auf dem deutschen Markt, einschließlich nationaler Chartnotierungen. Meinecke erhielt die Goldene Europa und weitere Auszeichnungen, darunter den Deutschen Kleinkunstpreis.


2005 erschien unter dem Titel „Im Augenblick“ eine neue CD und parallel dazu Ulla Meinecke – Im Augenblick. Das Buch, eine Sammlung von Texten und Bühnengeschichten mit Fotografien von Jim Rakete. 2007 folgte ihr zweites Buch Willkommen in Teufels Küche. Glanz und Elend der Chaotiker, mit dem sie in Begleitung des Gitarristen Ingo York wieder auf bundesweite Tournee ging. Anfang 2008 spielte Meinecke, unter anderem zusammen mit Ben Becker, in Berlin Theater – sie verkörperte die Eunice Hubbel in Tennessee Williams Endstation Sehnsucht – und setzte danach ihre Tournee mit Ingo York fort. Im April 2008 produzierte sie mit Radio Jena unter dem Titel Willkommen in der Höhle der Löwin ein dreiteiliges Hörfunk-Feature. 2010 erschien Ulla Meineckes drittes Buch. Ungerecht wie die Liebe mit Erzählungen. 2010/11 spielte sie in Dietmar Loefflers Der Schlagerexorzist am Schlossparktheater Berlin die Sängerin Roxanne. Fast alle wichtigen und wegweisenden Künstler der 80er Jahre haben mittlerweile mit großem Medienecho ihr Comeback gefeiert– angefangen von Nena über Udo Lindenberg bis hin zu Westernhagen. Eine Künstlerin aber haben die Gazetten der Republik offensichtlich nicht mehr im Blick– vielleicht, weil sich Ulla Meinecke. in den Medien eher immer rar gemacht hat. Dabei ist Ulla Meinecke seit über dreißig Jahren eine feste Größe in der deutschen Musik -und Kulturlandschaft.

In ihren Texten reflektiert sie auf ironische Weise und mit einer ihrer eigenen poetischen Sprache die Mysterien des Alltags und der Liebe. Ihre samtige Stimme, ihre poetische Sprache und nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin. Viele 1000 Konzerte, ebenso viele Lesungen ihrer zwei bislang veröffentlichten Bücher, hat Ulla Meinecke in den letzten Jahren absolviert. Weit mehr als eine Million Tonträger hat sie von ihren Alben verkauft. Ulla Meinecke ist die Meisterin der treffenden Worte. Ihre Geschichten sind Bilder des Alltäglichen, die auf unvergleichliche Weise dem Besonderen nachgehen. Die Texte der selbsternannten „Hardcore-Romantikerin“ handeln von dem einen großen Thema–von der wahren Liebe; von zarten Anfängen, kleinen Fluchten, großen Dramen und starken Abgängen.


Der CulturClub freut sich endlich wieder mal eine kleine Konzertreise zurück in die Zeit der 80er Jahre der Region anbieten zu können, Ein Kartenkontingent steht zur
Verfügung . Anmeldungen nimmt der Vorsitzende des CCB – Günter Wack entgegen: Email : guewaba@t-online.de oder Tel.: 0179 2428958. Das Ticket kostet 23€ plus Busfahrt.