Gemeinsam gegen das Vergessen: RP ruft zum Erinnern an die Shoah auf

Online-Diskussionsrunde der EU am 26. Januar

Kassel(pm). Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar betont Regierungspräsident Mark Weinmeister, wie wichtig es ist, an die deutschen Verbrechen an Jüdinnen und Juden im Dritten Reich und im Zweiten Weltkrieg zu erinnern. Das Europe Direct NordOstHessen weist aus diesem
Anlass auf eine Online-Diskussionsrunde der Europäischen Kommission am 26. Januar hin. Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wird
am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee, dem 27. Januar 1945, begangen. Dieser Tag ist eine mahnende Erinnerung an die massenhafte Ermordung von mehr als 6 Millionen Jüdinnen und Juden in ganz Europa und das damit verbundene Leid. „Die ungeheuerlichen Verbrechen von Deutschen an unseren jüdischen Mitmenschen vor nicht einmal 80 Jahren machen bis heute fassungslos.

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Auch die Vorgängerbehörde des RP Kassel hatte im Dritten Reich als ,Teil der Gewalt‘ Anteil an Verfolgung und Unterdrückung. Dieser Geschichte müssen wir uns immer aufs Neue stellen. Am Holocaustgedenktag erinnern wir uns an das Leid der vielen Opfer und stehen gegen das Vergessen ein. Unsere Verpflichtung ist,
Antisemitismus und Rassismus zu bekämpfen, wo immer er uns heute begegnet“, verdeutlicht Regierungspräsident Mark Weinmeister die Bedeutung dieses Tages auch für die Region NordOstHessen.

Europäisches Erinnern an die Shoah – Online-Diskussion am 26.1.

Die Europäische Kommission hat 2021 eine Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung des jüdischen Lebens vorgelegt, um die EU-Länder und die europäische Zivilgesellschaft bei ihrem Kampf gegen Antisemitismus zu unterstützen. Das Gedenken an den Holocaust ist eine tragende Säule der Bemühungen. Das Europe Direct NordOstHessen beim Regierungspräsidium Kassel weist in diesem Zusammenhang auf eine Online-Veranstaltung der Vertretung der Europäischen Kommission hin: Ein europäisches Erinnern an die Shoah – Gibt es das? Und was tragen wir in Deutschland dazu bei?

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Anlässlich des Holocaust-Gedenktags lädt die Vertretung am Donnerstag, dem 26. Januar, um 18 Uhr zum Gespräch über einen Erinnerungsort ein, den die Europäische Kommission in Brüssel  schaffen möchte. An dessen Entstehung sollen Menschen aus allen Mitgliedstaaten beteiligt sein. Die Runde besteht aus:
– Floriane Azoulay, Direktorin der Arolsen Archives,
– Prof. Dr. Doron Kiesel, wissenschaftlicher Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland
– Dr. Felix Klein, Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung.
Die Leiterin der Pressestelle der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Birgit Schmeitzner, moderiert.
Link zur Veranstaltung: Webex-Einwahl
Hintergrund:
Das Europe Direct NordOstHessen beim Regierungspräsidium Kassel ist Teil des EUROPE-DIRECT-Netzwerks in Deutschland und Anlaufstelle für Europathemen in der Region. Die Zentren organisieren Veranstaltungen, Workshops, Bürgerdialoge oder Präsentationen in Schulen, um die Menschen in der Region in die Debatten zu aktuellen EU-Themen einzubinden und Grundlagenwissen über die Europäische Union zu vermitteln. Tel.: (0561) 106-1024. Link zum Europe Direct NordOstHessen

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