Dorfentwicklungsprogramm startet in Hessen

10 Kommunen profitieren bereits in Waldeck-Frankenberg

Waldeck-Frankenberg(pm). Hessische Kommunen können sich seit dem 1. August für das Dorfentwicklungsprogramm 2023 des
Landes Hessen bewerben. Mit dem Förderprogramm haben besonders kleine Kommunen im ländlichen Raum die Chance, Fördergelder zu bekommen. Die Dorfentwicklung bietet den Kommunen die Möglichkeit, für Vorhaben der Daseinsvorsorge und der Grundversorgung sowie für Sanierung und Neubauten in den Ortskernen Fördermittel zu erhalten. Die Fördermöglichkeiten umfassen neben den klassischen Gebäudeinvestitionen auch soziale und kulturelle Vorhaben, wie beispielsweise Mehrgenerationentreffs oder Dorfmuseen.

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„Das Dorfentwicklungsprogramm ist mit seiner Ausrichtung prädestiniert für Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg“, erklärt Jürgen Frömmrich, Parlamentarischer Geschäftsführer der hessischen Landtagsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen und Kreistagsabgeordneter in Waldeck-Frankenberg. “Von dem Programm profitierten im vergangenen Jahr die sogenannten Kleinzentren Diemelsee und Rosenthal, die Grundzentren Diemelstadt, Frankenau und Hatzfeld sowie die als Mittelzentren eingestuften Gemeinden Bad Arolsen und Battenberg. Neu aufgenommen wurden für 2022 zudem die Städte Frankenberg und Willingen. Der Landkreis ist somit schon lukrativ vertreten.” Mit der Erstellung eines Entwicklungskonzeptes können die Kommunen ein Fachbüro beauftragen und erhalten dafür eine Landesförderung. Anträge können seit dem 1. August bei der WIBank gestellt werden. Abgabefrist für die Bewerbungen ist der 1. April 2023. Die Anerkennung der neuen Förderschwerpunkte ist für September 2023 geplant.

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