Staatssekretär Conz besuchte Junior Ranger in der WildnisSchule

Edertal-Hemfurth(pm). Staatssekretär Oliver Conz war am heutigen Dienstag während seiner Sommerreise zu Gast in der WildnisSchule in Edertal-Hemfurth und hat die Junior Ranger des Nationalparks Kellerwald-Edersee besucht. Nationalparkleiter Manuel Schweiger stellte gemeinsam mit Stefanie Schaub, Teamleiterin Bildung, das Bildungsprogramm des hiesigen Schutzgebiets vor. Dazu gehören unter anderem das Junior-Ranger-Programm und das Partner-Kita-Projekt. Im Fokus steht die Bildung für nachhaltige Entwicklung.

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„Ihr hütet einen ganz besonderen Schatz: unseren Nationalpark. Schön, dass ihr euch für die faszinierende Natur vor eurer Haustür begeistert und zu ihrem Schutz beitragt“, sagte Oliver Conz, Staatssekretär des hessischen Umweltministeriums, auf seiner Sommerreise während seines Besuchs bei den Junior Rangern des Nationalparks Kellerwald-Edersee in der WildnisSchule. Erst kürzlich wurden die diesjährigen Junior Ranger der Grundschulen Edertal und Frankenau zertifiziert. Sie haben ein Jahr lang an den monatlich stattfindenden Junior Ranger-Treffen der freiwilligen AG teilgenommen, waren oft im Nationalpark unterwegs und haben in diesem Zeitraum viel zum Thema Naturschutz und über das hiesige Schutzgebiet gelernt. Es war bereits der achte Jahrgang Junior Ranger, der zertifiziert wurde.
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„Wir möchten die Kinder der Nationalpark-Region für das besondere Schutzgebiet vor der eigenen Haustür begeistern. Wichtig ist, sie bereits im Grundschulalter dafür zu sensibilisieren, wie sich ihr eigenes Handeln auf die Welt auswirkt“, sagte Nationalparkleiter Manuel Schweiger und verweist damit auf das Engagement des Nationalparks im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. „Kinder sind für uns wichtige Botschafter. Wir arbeiten deshalb schon mit den Kleinsten zusammen: Anfang des Jahres haben wir ein Partner-Kita-Projekt ins Leben gerufen und sind damit auf gewaltigen Zuspruch und eine große Nachfrage gestoßen.“ Inzwischen haben sich 17 Kindergärten für die Kooperation entschieden, die zum Herbst beginnen wird.
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Bildung für nachhaltige Entwicklung soll Menschen zu zukunftsfähigen Denken und Handeln anspornen. „Der Nationalpark bietet dafür den perfekten Lehr- und Lernort: Im Wald fühlen sich die Kinder freier – sowohl körperlich in ihrer Bewegung, als auch gedanklich in ihrem Tun“, sagte Stefanie Schaub, Teamleiterin Bildung des Nationalparks. „So werden die Stärken aus jedem einzelnen Kind nach seinen individuellen Fähigkeiten herausgekitzelt und in Gemeinschaft entsteht eine kreative und lösungsorientierte Gesamtleistung, zu der jede und jeder Einzelne sein Bestes beigetragen hat.“ Auf diese Weise würden die Kinder in ihrem Handeln bestärkt und entwickeln sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten mit Blick für Zukunftsthemen, die die Welt bewegen werden – eine Win-Win-Situation für alle. Die derzeitige Vorbereitung auf die WildnisNacht sei dafür das beste Paradebeispiel: Die Junior Ranger überlegen gemeinsam, was alles für die Übernachtung im Schutzgebiet gebraucht wird. Es wird regional und saisonal eingekauft, beim Einkauf auf kurze Transportwege der Lebensmittel geachtet und dass durch wenig Verpackung kaum Müll produziert wird. Bereits im Anschluss an den Besuch des Staatssekretärs brachen die Junior Ranger zur WildnisNacht in den Nationalpark auf.

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