Das ist wirklich „Extrem“: 156 Kilometer und 3300 Höhenmeter nonstop

Nach zwei Jahren wieder Ultramarsch
Willingen(pm). Voraussichtlich 170 Teilnehmer machen sich vom 23. bis 25. Juni auf eine der härtesten Touren des Jahres. Extrem Extrem, das sind 156 Kilometer und 3300 Höhenmetern an einem Stück. Wer Herausforderungen sucht und es sich zutraut: Einige letzte Plätze sind noch frei. Beim Ultrawandern ist tatsächlich der Weg das Ziel. Die Faszination ist eine Kombination aus sportlichen Leistungen, Naturerleben, Selbstfindung und Euphorie. Schmerz und Freude liegen so nah beieinander wie sonst nirgendwo. Dabei haben solche Märsche durchaus Tradition. Der berühmte Jakobsweg ist wohl die älteste Art des Ultrawandern, innere Einkehr inklusive.

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Es gibt verschiedene Arten des Ultrawanderns. Die Langstreckenwanderung Extrem Extrem ist eine der härtesten. So etwas schaffen nur die Durchtrainiertesten. Gerade die letzten Stunden ziehen sich endlos hin. Da muss der Kopf den Körper besiegen. Besonders hart ist das Wandern in der Nacht. Wenn alles Dunkel ist, der Körper schlafen will und die Motivation dahinschwindet. Die Wanderer brauchen starke Waden – und einen noch stärkeren Kopf! Bis zu 48 Stunden haben die Teilnehmer Zeit. Viele versuchen es, doch nur gut die Hälfte bewältigt die komplette Strecke in dieser Zeit. Bei der Erstauflage 2017 schafften es 55 Ausdauernde bis ins Ziel, 2018 waren es 74, 2019 waren es schon 87, Die Bestzeit liegt bei 25,5 Stunden. Wie hoch wohl die Leistungen nach der langen Pause sind? Auf der über 150 Kilometer langen, landschaftlich imposanten Strecke von Diemelsee über Willingen nach Korbach und wieder zurück zum Diemelsee erleben die Wanderenthusiasten eine landschaftliche Vielfalt, wie es sie nur selten zu sehen gibt: die glitzernden, klaren Fluten des Diemelsees, die sanft geschwungene Bergwelt des Uplands mit ihren typischen Hochheiden, malerische Dörfer, die Hansestadt Korbach und den
Naturpark Diemelsee.

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„Events dieser Art sind sehr profilbildend und passen genau in das neue Marketingkonzept Willingens“, betont Tourismusdirektor Norbert Lopatta. Auch wenn nur wenige Menschen zu einer solchen Leistung imstande seien, die Region habe die Gelegenheit sich als hochkarätige Wanderregion zu präsentieren. Damit es auch für wiederholte Teilnehmer nicht langweilig wird, hat sich das Veranstalter-Team eine schöne, neue Strecke ausgedacht. Die neue Streckenführung, soll aber nicht weniger reizvoll sein als 2019.

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Veranstalter, die Gemeinden Willingen, Diemelsee und die Stadt Korbach freuen nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause riesig auf das Wanderevent. Die Anmeldelisten sind freigeschaltet und die ersten Startplätze waren in kürzester Zeit belegt. Einige sind noch frei. Anmeldungen und Informationen unter www.extrem-extrem.de.

Foto: Extrem Extrem Martin Prasch www.powerwalkers.de

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