Thermo-Unterwäsche, Handschuhe und Medizinartikel für die Ukraine

Frankenberg(pm). Frankenberg organisiert einen Hilfstransport für die ukrainische Großstadt Vinnytsia. Über Vinnytsias polnische Partnerstadt Kielce soll die Lieferung auf direktem Weg im Kriegsgebiet ankommen. Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß hat die Bevölkerung bereits um Sach- und Geldspenden gebeten. „Wir brauchen jetzt schnell koordinierte Hilfe für die Menschen vor Ort. Wir haben darum eine Liste mit konkreten Dingen, die dort benötigt werden. Bitte unterstützen Sie die Hilfslieferung im Rahmen Ihrer Möglichkeiten.“
Benötigt werden:
• Thermounterwäsche (Leggings, Langarmblusen) Gr. 50-56
• Atmungsaktive Thermosocken
• Handschuhe
Verschiedene Medizinprodukte:
• Vasopressoren (Arzneimittel zum Abschwellen von Blutgefäßen);
• niedermolekulare Heparine (Gerinnungshemmer);
• Inhalationsanästhetika;
• Hämostatische Schwämme;
• Gipsbinden;
• Vorrichtungen zur externen Fixierung von Gliedmaßenfrakturen;
• Verbände und blutstillende Bandagen;
• Tourniquets/Aderpressen usw.

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Die Stadt bittet darum, ausschließlich brauchbare und gewaschene Kleidung abzugeben. „Im Moment beschränken wir die Hilfe auf das Nötigste, bitte bringen Sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Dinge, die nicht auf der Liste stehen“, ruft Heß auf. Die Anlieferung sollte möglichst schnell zu den normalen Öffnungszeiten beim Frankenberger Betriebshof in der Wilhelmstraße erfolgen. „Wir wollen möglichst am kommenden Montag eine erste Lieferung losschicken, die Zeit drängt.“ Ein Spendenkonto für finanzielle Unterstützung wurde ebenfalls vom Bürgermeister der Stadt Vinnytsia genannt. Geldspenden mit dem Verwendungszweck „Frankenberg Vinnytsia“ sind möglich über folgendes Spendenkonto bei der Commerzbank Frankfurt:
Empfänger: CF Podilska Hromada
IBAN: UA473204780000000026002188653
BIC: COBADEFF
Auch Wohnraum für ukrainische Flüchtlinge wird voraussichtlich kurz- und mittelfristig benötigt. Dazu ruft die Stadt alle Menschen auf, freien Wohnraum zu melden, der bei Bedarf auch über einen längeren Zeitpunkt verfügbar ist. „Bitte nutzen Sie dafür nach Möglichkeit das Kontaktformular bei den Online-Diensten der Stadt unter www.frankenberg.de“, so der Bürgermeister. „Am besten gleich mit konkreteren Angaben zu Größe und möglichen Bedingungen. Wir werden in dieser Frage in den nächsten Wochen auf Ihre Angebote angewiesen sein.“

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