Hakola Dippel führt AfD in den Kommunalwahlkampf

Gutes erfolgreich fortsetzen

Volkmarsen(nh/th) Die AfD in der Kugelsburgstadt nimmt Kurs Richtung Kommunalwahl. In außerordentlichen Mitgliederversammlungen wurden das Programm und die Kandidaten beschlossen. Mit den Schwerpunktthemen Stadt- und Tourismusentwicklung, Umweltschutz sowie Bürgerbeteiligung wird die AfD in den Kommunalwahlkampf ziehen.

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Auf Platz 1 wählten die Mitglieder einstimmig den aktuellen Fraktionsvorsitzenden Hakola Dippel. Dippel erinnerte in seiner Rede an ausgewählte Erfolge der AfD-Fraktion. So sei etwa eine weitere halbe Stelle für das Jugendzentrum auf Vorschlag der AfD in den Haushalt aufgenommen worden. Auch das Radwegekonzept, welches sowohl den Alltags- wie auch den touristischen Radfahrer und den Grenztrail berücksichtige, sei auf Initiative der AfD beschlossen worden. Dippel wolle sich in der nächsten Wahlperiode insbesondere für den Schutz der Investitionen in den Stadtwald einsetzen. „Die unbedingt nötige Wiederbewaldung muss vor Verbiss geschützt werden. Es muss möglich sein, dass sich alle vorhandenen Baumarten ohne Zaun und Plastikröhren natürlich verjüngen können.“ stellte Dippel klar.

Thorsten Huntzinger folgt Dippel auf Platz 2 in die Kommunalwahl. Huntzinger hob die steigende Bedeutung des Tagestourismus in der Corona-Zeit hervor. Er wolle sich weiter für die touristische Entwicklung einsetzen und die Vorzüge der Stadt bewerben. „Der Beitritt zur GrimmHeimat aufgrund unseres Antrages kann nur ein erster Schritt gewesen sein.“ ist sich Huntzinger sicher. Daneben möchte Huntzinger die verstärkte Nutzung von Nichttrinkwasser zur Reduzierung von sommerlichen Spitzenverbräuchen angehen. Dafür soll ein Förderprogramm über die Kommunalbetriebe Nordwaldeck aufgelegt werden. „Bei einer Liquidität der KBN im 7-stelligen Bereich kann man da bestimmt etwas machen.“ ist Huntzinger überzeugt.

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Die Landtagsabgeordnete Claudia Papst-Dippel reiht sich auf Platz 3 der AfD-Liste ein. Papst-Dippel will insbesondere die Landes- besser mit der Kommunalpolitik verbinden. Es könne nicht sein, dass Landesförderungen vermehrt nur noch in die Mittelzentren flössen. „Der ländliche Raum im ländlichen Raum wird dadurch immer mehr abgehängt.“ so Papst-Dippel. Diese Fehlentwicklungen sichtbar zu machen sieht Papst-Dippel als einen ihrer Schwerpunkte in der nächsten Wahlperiode. Mit Christian Kleinburg kandidiert auf Platz 4 ein neues Gesicht der AfD in Volkmarsen. Kleinburg sieht Handlungsbedarf insbesondere bei leerstehenden Gewerbeimmobilien. „Die vielen leeren Schaufenster stehen unserer Stadt nicht gut zu Gesicht.“ so Kleinburg. Er wolle sich dafür einsetzen, dass ein Förderprogramm zum Umbau dieser Leerstände in Wohnraum beschlossen werde. Ebenfalls neu in der Kommunalpolitik ist Yvonne Fendel auf Platz 5 der AfD-Liste. Sie sieht Handlungsbedarf bei der Verbesserung des Sicherheitsgefühls der Volkmarser. „Es reicht nicht aus, nur die Laternen nachts länger brennen zu lassen.“ betonte Fendel in ihrer Vorstellungsrede. Sie warb für einen Beitritt der Kugelsburgstadt zur Sicherheitsinitiative KOMPASS, dem Kommunal Programm Sicherheitssiegel. Dieses Programm sei ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden in Hessen und ziele auf eine nachhaltig ausgerichtete Verzahnung und noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Polizei und der Kommune ab. „Damit können passgenaue Lösungen entwickelt werden, um eine nachhaltige Verbesserung der Situation in Volkmarsen zu erreichen.“ so Fendel. Sven Hirdler, Sandra Hochseß, Andre Hirdler, Heidrun Siebler sowie Dieter und Edith Rudolf komplettieren den AfD-Wahlvorschlag.

Hakola Dippel freute sich in seinem Schlusswort darüber, dass man mehr Kandidaten als bei der letzten Wahl für die AfD gewinnen konnte. Als Ziel gab Dippel aus, auf jeden Fall nicht weniger Sitze zu erringen. Den Wahlkampf will die AfD mit Plakaten, Flyern und verstärkt online führen. Ob man klassische Wahlkampfstände anbieten werde, hänge von der Entwicklung der allgemeinen Lage ab. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sollen Veranstaltungen der Bundestagsfraktion sowie der Landespartei in der Nordhessenhalle sorgen.

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