Ist die Zusammenarbeit der Staaten in Gefahr?

Frankenberg(Manfred Weider). Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Waldeck-Frankenberg (GSP) lädt am Dienstag, 24. März 2020 um 19.30 Uhr in die Ederberglandhalle. Der Vortrag „Die Zukunft des Multilateralismus am Beispiel der UN“ von Dr. Manuela Scheuermann setzt die Reihe der GSP über die Zusammenhänge in der Sicherheitspolitik fort.

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Der Multilateralismus, die grenzübergreifende Zusammenarbeit der Staaten zur Lösung der sicherheitspolitischen Probleme, ist nicht erst seit Amtsantritt des amerikanischen Präsidenten Donald Trump unter Druck. Aufkeimende Patriotismen und Nationalismen bestimmen die sicherheitspolitische Wirklichkeit und führen dazu, dass etablierte multilaterale Sicherheitsorganisationen, allen voran die Vereinten Nationen, an ihrem Tätigsein gerade in den großen sicherheitspolitischen Konflikten wie Syrien oder Jemen gehindert werden. Der Abgesang der Vereinten Nationen ist allenthalben vernehmbar. Doch gleitet die Weltorganisation angesichts der weltpolitischen Umschwünge aktuell tatsächlich in die Irrelevanz ab? Oder hat der regel-basierte Multilateralismus a la UN noch eine Zukunft? Diese Fragen werden im Vortrag aufgeworfen und mit dem Publikum diskutiert.

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