Netzwerk für Toleranz: Infoabend “Rechtsextremismus im Internet”

Symbolbild Pixabay

Korbach/Frankenberg(nh). Im Internet können Menschen – insbesondere Jugendliche – leicht mit rechtsextremistischen Themen in Berührung kommen. Insbesondere in den Sozialen Medien werden die rechtsextremen Botschaften oft subtil und mit vermeintlichem Unterhaltungswert vermittelt. Zur Prävention bietet das Netzwerk für Toleranz zu diesem Thema am Donnerstag, 16. März eine Diskussionsveranstaltung an. Im Rahmen des Infoabends sollen exemplarische Erscheinungsformen in Bezug auf so genannte „Hate Speeches“ – also Hassreden – analysiert und für deren verheerende Wirkung sensibilisiert werden. „Rechtsextreme geben sich im Internet oft als vermeintlich normal“, weiß die Koordinatorin des Netzwerks Ursula Müller. „Über Blogs, Foren oder Chatseiten versuchen sie, unterschwellig möglichst viele Menschen für ihre Ideologie zu gewinnen.“ Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung sollen solche Muster aufgedeckt werden. Zudem soll der Frage nachgegangen werden, welche Herausforderungen sich daraus für Fachkräfte, Lehrer, Eltern und institutionelle Arbeiten ergeben. Als Referenten konnten Thorsten Niebling und Gamze Damat der Pädagogischen Fachstelle Rechtsextremismus des Vereins „Rote Linie“ gewonnen werden. Sie werden entsprechende Impulsreferate halten und die anschließende Diskussion leiten. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. März um 18 Uhr in der Hans Viessmann Schule in Frankenberg statt. Gäste sind dazu herzlich eingeladen. Weitere Informationen gibt es bei der Koordinatorin des Netzwerks für Toleranz Ursula Müller unter Tel.: (05631) 954 889 oder per Mail unter ursula.mueller@landkreis-waldeck-frankenberg.de

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