SPD-Nordhessenrunde und ein Hauch von Olympia

Beeindruckt vom grandiosen Engagement und brillanten Talenten zeigte sich die SPD-Nordhessenrunde kĂŒrzlich bei einem Informationsbesuch bei der Kunstturnvereinigung Obere Lahn. Von links: Handan ÖzgĂŒven MdL (Marburg), Timon Gremmels MdL (Niestetal), Brigitte Hofmeyer MdL (Hofgeismar), Dr. Daniela Sommer MdL (Frankenberg) sowie die örtliche Abgeordnete Angelika Löber MdL Im Hintergrund  trainiert der Spitzensportler Andrey Likhovitskiy, der aus Weißrussland  kommt und hauptamtlich und in Vollzeit den Nachwuchs der KTV Obere Lahn schult. Er wird Teilnehmer der Olympischen Spiele in Rio 2016 sein. Rechts im Bild: Philipp Wiemers, 1. Vorsitzender des Vereins KTV Obere Lahn, ist maßgeblicher Motor des Vereins. Foto: Kanngieser/nh

Abgeordnete informierten sich bei der KTV in Biedenkopf

Biedenkopf(nh). Ein Hauch von Olympia wehte der SPD-Nordhessenrunde kĂŒrzlich in Biedenkopf entgegen, WĂ€hrend sich die nordhessischen Landtagsabgeordneten bei der Kunstturnvereinigung Obere Lahn informierte, trainierte im Hintergrund Andrey Likhovitskiy aus Weißrussland. Der Athlet schult hauptamtlich und Vollzeit den Nachwuchs der Kunstturner und wird an den Olympischen Spielen in diesem Jahr in Rio teilnehmen.

 Die Kunstturnvereinigung Obere Lahn e.V. wurde 1992 als Zusammenschluss des TV Biedenkopf, TV Weifenbach, TV Wallau und TuS Niederlaasphe gegrĂŒndet. Philipp Wiemers war selbst aktiver Turner der Ersten Bundesliga und setzt jetzt das Werk seines Vaters fort, der beseelt war von der Idee, junge Menschen so frĂŒh wie möglich an diese Sportart zu binden und das ein oder andere Talent gezielt zu fördern. Wiemers ist jetzt im jungen Vorstand der KTV, in dem die meisten jĂŒnger als 35 Jahre sind. Auslöser der GrĂŒndung der KTV war der Bau der Sporthalle an der Lahntalschule und die daraus resultierende Möglichkeit, einen Teil dieser Sporthalle intensiv fĂŒr diese Sportart nutzen zu können. 

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Der Fußball steht im Zenit. Leidet darunter die Aufmerksamkeit fĂŒr andere Sportarten? Leider ja, meint die örtliche Abgeordnete Angelika Löber. Der Verein der Kunstturner zeichne sich durch ein grandioses Engagement aus, ohne das der Sport auf diesem Niveau gar nicht gehalten werden könne. Vor Bundesliga-WettkĂ€mpfen sei jeder Aktive gefordert, mitzumachen. Zum Beispiel: die GerĂ€te von einem Teil in der Halle in den anderen zu bringen. Das Budget fĂŒr die Kunstturner sei zudem bescheiden, bedauert die Sozialdemokratin. Da sei man schon angewiesen auf großzĂŒgige Sponsoren wie die Sparkasse oder andere örtliche Unternehmen. Auch mit attraktiven und stets ausverkauften Show-Events schaffen es die Kunstturner, ihren Etat aufzustocken.

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„Mit ihrer ausgefeilten Nachwuchsarbeit können die Aktiven in der KTV sehr schnell reagieren, wenn es darum geht, Sportler zu verpflichten und die Ausbildung sehr individuell gestalten“, erlĂ€utert die Sprecherin der Nordhessenrunde, Brigitte Hofmeyer, nach dem Besuch.
Im Mittelpunkt des Vereins stehe die Gemeinschaft, ergĂ€nzt Philipp Wiemers,. „Niemand soll bei uns in ein Internat kommen“, betont der Studienrat, der in Wetzlar eine so genannte Lehrer-Trainer-Stelle besetzt. Innerhalb von 24 Jahren hat man in Biedenkopf ein Team geschaffen, das zu den fĂŒnf besten Deutschlands zĂ€hlt. Wichtig sei dem Verein jetzt, dass Andrey Likhovitskiy in Deutschland bleiben und weiterhin den Nachwuchs im Hinterland trainieren kann. Einen Deutschtest hat er erst kĂŒrzlich absolviert. Die SPD-Nordhessenrunde wird den Verein darin unterstĂŒtzen, kĂŒndigt Brigitte Hofmeyer an.

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