Netzwerk für Toleranz lädt zum sechsten Treffen ein

Gemeinsam für Toleranz in Bad Wildungen“ Foto:od/EDR

Korbach/Bad Wildungen(nh/od). Projekte, die Menschen, egal welcher Herkunft, verbinden, werden beim sechsten Treffen des Netzwerkes für Toleranz am 21. April um 18 Uhr in der Bad Wildunger Wandelhalle präsentiert. Ziel des Treffens ist es, die breite Vielfalt der Netzwerkarbeit vorzustellen. Dazu sollen unterschiedliche Projekte beispielhaft präsentiert werden.

 Gäste sind herzlich eingeladen. Durch steigende Flüchtlingszahlen(bezogen auf den Stichtag 01.03.2016 halten sich im Landkreis insgesamt 3.899 Flüchtlinge auf, davon werden 2.763 Flüchtlinge vom Kreissozialamt betreut)* wird die Bevölkerung im Landkreis Waldeck-Frankenberg immer heterogener. Damit ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen gefördert werden kann, unterstützt das Netzwerk für Toleranz verschiedene Projekte, die ein harmonisches Miteinander unterstützen sollen. Dazu wird die Koordinatorin des Netzwerks Ursula Müller zunächst über den aktuellen Sachstand des zweiten Jahres des Programms „Demokratie leben” berichten und einen kurzen Ausblick auf Künftiges geben. In ihrem Vortrag wird sie die bereits durchgeführten und noch geplanten Aktivitäten des Projekts erläutern. Schwerpunkt der Veranstaltung werden im Anschluss daran die Vorstellungen einiger Projekte des Netzwerkes sein. So wird Ernst Klein das Projekt „Auf den Spuren des Holocaust – ein Projekt mit polnischen und deutschen Schülern/innen“ des Vereins Rückblende- Wider das Vergessen e.V. vorstellen, in dem Jugendliche die Lebenswege einiger Holocaust-Opfer erforschen und das Ergebnis der Gedenkstätte Sobibor zur Verfügung stellen.

Polnischen Schülerinnen vor der Synagoge in Vöhl. Foto:od/edr

 Darüber hinaus werden David Heise und Stefan Betzler ein Jugendprojekt zum Thema Glauben von Moslems und Christen namens „Was glaubst Du eigentlich?“ vorstellen. Manuel Schmidt vom Jugendhaus Bad Wildungen wird über das Projekt „Gemeinsam für Toleranz in Bad Wildungen“ berichten. Im Rahmen eines Open-Air-Konzerts sollte auf das Thema Toleranz aufmerksam gemacht und der Toleranzgedanke gefördert werden. Des Weiteren wird Ute Karnik vom Berufsförderungswerk für Handwerk und Industrie das Projekt: „Integration durch Mobilität – ein Projekt zur Förderung der Verkehrssicherheit von Flüchtlingen“ vorstellen. Das Projekt „Integration in kleinen Orten- Beispiel Neu-Berich“ des Fördervereins Bericher Geschichte e.V. präsentiert Änne Vetterlein. Abschließend wird der Leiter des Fachdienstes Dorf- und Regionalentwicklung des Kreises, Dr. Jürgen Römer die Veranstaltung mit einem Schlusswort und einem Ausblick beenden. „Im Rahmen des Treffens möchten wir einen Überblick der Projekte geben, die bereits im Landkreis realisiert wurden“, betont die Netzwerkkoordinatorin Ursula Müller. „Weiterhin möchten wir die vielfältige Arbeit des Netzwerks darstellen und auch die unterschiedlichen Kooperationsmöglichkeiten. Wir freuen uns daher über zahlreiche interessierte Gäste, die gemeinsam mit uns zu diesen Themen arbeiten möchten.“ Das Netzwerktreffen findet in der Wandelhalle in Bad Wildungen statt. Die Veranstaltung ist öffentlich; die Teilnahme kostenlos. Anmeldungen unter E-Mail: ursula.mueller@landkreis-waldeck-frankenberg.de sind erwünscht.

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