Im Krieg gedient und später ermordet

Jungsozialisten gedachten an Stolpersteinen auch der Euthanasie-Opfer Frankenberg(pm). In ihr Gedenken zum Volkstrauertag an die Opfer von Krieg und Gewalt bezogen die Frankenberger Jungsozialisten in diesem Jahr besonders den von den Nationalsozialisten zynisch „Euthanasie“ genannten Massenmord an kranken und behinderten Menschen mit ein, dem allein aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger zum Opfer fielen. Am Stolperstein für Rudolf Dilloff in der Steingasse 20, der 1940 aus Haina in die Euthanasie-Mordanstalt Brandenburg verschleppt wurde, stand ihnen beispielhaft das Schicksal der jüdischen Behinderten vor Augen. Rudolf Dilloff war…

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