Hebammen benötigen Unterstützung zur Sicherung ihres Berufsstandes

Wiesbaden/Frankenberg(nh/od). Die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag hat sich verstärkt mit der Diskussion um die Haftpflichtversicherung für freie Hebammen auseinander gesetzt und sichert der Berufsgruppe Unterstützung zu. Die Landtagsabgeordnete Daniela Neuschäfer(SPD) äußert sich anlässlich der Demo in Bottendorf und dem Welthebammentag am 05. Mai zum Thema und fordert, dass die Bundesregierung vor dem Hintergrund drohender Versicherungslosigkeit der freiberuflichen Hebammen unverzüglich eine Lösung finden müsse. Eine Verbesserung der Situation sehe bereits der Koalitionsvertrag vor. Zusätzlich stehe das Land in der Verantwortung, durch geeignete Versorgungsplanung die flächendeckende Versorgung mit Geburtskliniken und Geburtshäusern sicherzustellen.

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MdL Daniela Neuschäfer und Europakandidatin Martina Werner im Dialog mit der Kreishandwerkerschaft

ESF-geförderte Projekte im Handwerk Korbach(nh/od). MdL Daniela Neuschäfer und Europakandidatin Martina Werner haben sich über die ESF-geförderten (Europäischer Sozialfond) Projekte der Kreishandwerkerschaft in Korbach informiert. Geschäftsführer Gerhard Brühl und Friedrich Schüttler (operativer Abteilungsleiter) stellten auf Wunsch der Gäste die Projekte TOPAS, dual regional, Nachhaltige Fachkräftesicherung im Handwerk im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Gute Arbeit & gutes Leben in Waldeck-Frankenberg und das Projekt Klimaschutz als Bestandteil der Ausbildung vor.

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Runder Tisch Textil: Gesetzliche Standards für bessere Produktionsbedingungen notwendig

Berlin(nh). Zum  Runden Tisch Textil und dem angekündigten Textilsiegel als Konsequenz der Brandkatastrophe in Bangladesch erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik: Die Siegel-Initiative des Ministers ist bisher nicht mehr als ein PR-Manöver und von einem ernsthaften Lösungsansatz noch weit entfernt. Statt Verbesserungen in der globalen Lieferkette verbindlich einzufordern, setzt der Minister auf ein weiteres freiwilliges Textilsiegel. Doch ein Siegel kann die Einführung gesetzlicher Maßnahmen nicht ersetzen.

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Neue Wege beim Anbau von Energiepflanzen

Korbach(nh/od). Momentan gibt es viel zu tun für den Korbacher Landwirt Bruno Wolff, der neben seiner Arbeit als Haupterwerbslandwirt auch einen Demonstrationsversuch betreut. Auf einem Teil seiner Flächen sät er seit Herbst 2012 zweimal im Jahr Kulturen wie Kleegras, Grünroggen oder Triticale (Weizen-Roggen-Kreuzung) aus, deren Biomasseerträge nach einer etwa halbjährigen Wachstumsphase durch Probeschnitte ermittelt werden. Die in der Nähe gelegene Anlage der SBW Biogas Lelbach GmbH verwertet die verschiedenen Häckselgüter und gibt Rückmeldung über die erzielbaren Gaserträge. Gesucht wird nach Energiepflanzen für Biogasanlagen, die in Kombination mit Mais oder als…

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MdB Maisch (Grüne): Label-App darf kein Feigenblatt sein

Berlin(nh). Zur Vorstellung der Label-App durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:Eine Label-App kann eine sinnvolle Hilfestellung für Verbraucherinnen und Verbraucher sein, um sich im Label-Dickicht zurecht zu finden. Die ausufernde Anzahl von Siegeln und irreführenden Bezeichnungen wird dadurch aber nicht gestoppt. Außerdem müssen für Kleidung und Textilien die guten bestehenden Siegel und Initiativen für soziale und ökologische Mindeststandards wie beispielsweise GOTS und Fair Wear Foundation gestärkt werden. Dagegen scheint das von Entwicklungsminister Müller überraschend angekündigte Label für nachhaltige Textilien bisher kaum mehr als…

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